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Feith, R. (1941). KIEWIET DE JONGE, A. J.: Quelques Principes de Psychosynthèse. Psych. en Neur. Bldn., 1938, S. 241 ff.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(1):91.

(1941). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(1):91

KIEWIET DE JONGE, A. J.: Quelques Principes de Psychosynthèse. Psych. en Neur. Bldn., 1938, S. 241 ff.

Review by:
Rh. Feith

„Die Psychoanalyse allein formt weder, noch ändert sie eine Persönlichkeit.“ „Sie (die Analyse) muss von einer Synthese gefolgt werden. Freud meint, die Analyse allein bringe alles in Ordnung. Aber woher kommen die Kräfte, die eine Persönlichkeit schöpfen oder wiederherstellen? Allein von der Aussenwelt. Die Persönlichkeit hat sich nie allein geformt, sie entsteht als Funktion des Milieus, des Lebens, der ewigen Wechselwirkungen zwischen Individuum und Gesellschaft.“ „Das grosse Ziel der Synthese ist, den Menschen zu steuern nach innerer Freiheit und Toleranz.“ Weil der Kranke am Ende der Kur sich noch nicht an das Leben angepasst hat, meint der Autor, eine Synthese müsse der Analyse folgen. Um dies zu erreichen, brauche man eine normale, menschliche „Übereinstimmung“, die man besser zu einer aktiven Methode benützen könne als eine Übertragung „im Sinne Freuds“.

Aus diesen Zitaten geht deutlich hervor, dass Kiewiet de Jonge zwar analytische Ausdrücke benützt, dass er aber die Analyse und ihre Befunde nicht richtig zu würdigen weiss. Was ist z.B. die „normale menschliche Übertragung“, die angestrebt werden soll, und wie soll man verhindern, dass sich eine „Übertragung im Sinne Freuds“ herstellt? Eine „Übertragung im Sinne Freuds“ existiert überhaupt nicht, sondern die Übertragung ist ein Sachverhalt, der von Freud zuerst beschrieben wurde. Was Synthese eigentlich ist, geht aus dem Artikel nicht klar hervor.

Dieser Vortrag enthält aber auch Beschreibungen von Schwierigkeiten, welche in der psychotherapeutischen Situation entstehen können, die auch dem Analytiker Nutzen bringen können.

Rh.

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