Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To copy parts of an article…

PEP-Web Tip of the Day

To copy a phrase, paragraph, or large section of an article, highlight the text with the mouse and press Ctrl + C. Then to paste it, go to your text editor and press Ctrl + V.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Feith, R. (1941). MARKUSZEWICZ, R.: Der Triebkonflikt. Psych. en Neur. Bldn., 1938, S. 463 ff.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(1):96-97.

(1941). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(1):96-97

MARKUSZEWICZ, R.: Der Triebkonflikt. Psych. en Neur. Bldn., 1938, S. 463 ff.

Review by:
Rh. Feith

Der Autor ist der Meinung, dass ein Konflikt zwischen Moral und Sexualtrieb (also ein Instanzkonflikt) neurotische Erscheinungen nicht erklären kann, dass aber ein Triebkonflikt Ursache derselben sein muss. Diesen Triebkonflikt versucht er aufzuzeigen.

Er zeigt zuerst, wie Freud den ursprünglich angenommenen Konflikt zwischen Selbsterhaltungstrieben (Ich-Trieben) und sexuellen Trieben fallen liess und dann den Konflikt als einen zwischen dem Ich und dem Sexualtrieb aufgefasst hat (der Triebkonflikt wird zum Instanzenkonflikt). Demgegenüber meint der Verfasser, dass, wo man nur einen Trieb annimmt, kein Konflikt entstehen kann, und dass der Konflikt zwischen Selbsterhaltungstrieben und Sexualtrieben den Neurosen zugrunde liege. Damit schaltet Markuszewicz offenbar die Konflikte zwischen Trieb und Aussenwelt aus: das Individuum wird ganz unabhängig von der Umgebung gedacht.

Nach Freuds Auffassung bestehen im Es entgegengesetzte Tendenzen nebeneinander, und das Ich kommt in die schwierige Lage wählen zu müssen, was es zulassen kann. Das Ich empfindet das als Konflikt. Dagegen meint Markuszewicz, der Konflikt bestehe schon im Es und werde vom Ich wahrgenommen. Freud erwähne später keinen solchen Konflikt, nach Markuszewicz zu Unrecht. Die Konfliktmöglichkeiten, die entstehen, weil die Befriedigungsmöglichkeiten durch die äussere Realität und die psychische Beschränkung des Kindes und des Erwachsenen beschränkt sind, werden ausser acht gelassen.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.