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Fenichel, O. (1941). GLOVER, EDWARD: The Psycho-Analysis of Affects. International Journal of Psycho-Analysis, XX, 3/4.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(3-4):327.

(1941). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(3-4):327

GLOVER, EDWARD: The Psycho-Analysis of Affects. International Journal of Psycho-Analysis, XX, 3/4.

Review by:
O. Fenichel

Viele Schwierigkeiten der psychoanalytischen Affektpsychologie beruhen darauf, dass die wirklichen Affektsensationen der frühen Kindheit uns noch viel zu wenig bekannt sind. Viele einschlägige Probleme sind noch ungelöst. Zum Beispiel: „Das Studium der affektiven Reaktionen auf Versagung der verschiedenen Triebkomponenten stellt ein wichtiges Untersuchungsobjekt dar. Variationen der Verteilung von Libido oder aggressiver Besetzung auf die verschiedenen Körperorgane und erogenen Zonen sind entscheidend für charakteristische affektive Erfahrungen. Und diese wieder könnten zweifellos zurückgeführt werden auf Differenzen in der Natur der sensorischen Erregung und der Reizung des sympathischen Systems.“ — Man muss zwischen einfachen und zusammengesetzten Affekten unterscheiden; und die zusammengesetzten Affekte ihrerseits können wieder verschieden gebaut sein: „Die Vorstellung einer wirklichen Triebmischung muss von der von ‚zusammengesetzten’ Affekten unterschieden werden, und diese wieder vom gleichzeitigen Erleben von Affekten verschiedenen Ursprungs.“ Viele Affekte, die auf den ersten Blick einfach erscheinen, sind in Wirklichkeit zusammengesetzt, z. B. Depression.

Glover schlägt vor, die Affekte in „Spannungsaffekte“ und „Abfuhraffekte“ einzuteilen, wie er es schon früher in seinem Buche „Psychoanalyse“ getan hat. (Ref. würde meinen, dass prinzipiell alle „Abfuhraffekte“ primitiver seien als die sogenannten „Spannungsaffekte“). Als ein Beispiel für einen Spannungsaffekt untersucht Glover die häufige Sensation, in Stücke zerrissen zu werden. Er kommt dabei zu folgendem Resultat: „Die psychische Sensation, zerrissen zu werden, ist ein typischer und sehr früher Spannungsaffekt, der sich im Laufe der Entwicklung in verschiedenen Formen (kanalisiert durch Verbindung mit verschiedenen Phantasiesystemen) fixieren kann, entsprechend den Erfahrungen und den unbewussten Ideen der verschiedenen Entwicklungsperioden.“

O.

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