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Fenichel, O. (1941). ISAACS, SUSAN: Temper Tantrums in Early Childhood in their Relation to Internal Objects. International Journal of Psycho-Analysis, XXI, 3/4.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(3-4):329.

(1941). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(3-4):329

ISAACS, SUSAN: Temper Tantrums in Early Childhood in their Relation to Internal Objects. International Journal of Psycho-Analysis, XXI, 3/4.

Review by:
O. Fenichel

Einleitend nennt Isaacs die Wutanfälle der Kinder „Manifestationen akuter Angst“: „Das Kind fühlt, es stehe einer Kraft gegenüber, die es weder beherrschen noch ändern kann, einer Person, die alle seine Wünsche zunichte machen, es aller Lust berauben, alle seine Bewegungen einschränken und es in volle Hilflosigkeit versetzen wird.“ Dabei spielen die „verinnerlichten Objekte“, nach Melanie Klein, die entscheidende Rolle. „Das Kind bekämpft mehr eine Phantasie-Mutter als die wirkliche Mutter, gegen die es sich in Wirklichkeit wendet.“ Die Analyse zeigt dann, dass diese „Phantasie-Mutter“ als im Innern des Körpers des Kindes befindlich gedacht ist. Es ist, nach Isaacs, die Inanspruchnahme durch „innere“ Objekte, die dafür verantwortlich ist, dass das Kind im Wutanfall die äussere Realität überhaupt nicht beachtet. — Diese Auffassung wird anhand von zwei Krankengeschichten — der eines Kindes und der eines Erwachsenen — erläutert. Obwohl das Kind seine Wutanfälle nach äusseren Traumata —Verlust der Pflegerin und Geburt eines Geschwisterchens — entwickelt hatte, meint Verf., dass im wesentlichen die durch diese Ereignisse mobilisierten Phantasien von verinnerlichten Objekten verfolgt zu sein, die Hauptursache der Wutanfälle waren. — Der erwachsene Patient hatte als Kind epileptische Anfälle seiner Mutter beobachtet, die er unbewusst nicht nur als durch seinen eigenen Sadismus verursacht ansah, sondern auch als Bestätigung seiner schrecklichen Phantasien über verinnerlichte Objekte.

Mrs. Isaacs fasst ihre Ansicht folgendermassen zusammen: „Das Schreien, Kämpfen, und die Krämpfe im Wutanfall bedeuten, dass das Kind seine Feinde innerhalb und ausserhalb seiner selbst angreift und sich von ihnen angegriffen fühlt, gegen die es alle seine körperlichen und geistigen Mittel zur Hilfe rufen muss, da es sein Leben davon abhängig glaubt, ob es sie noch in seine Gewalt bekommt.“

O.

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