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Fenichel, O. (1941). ISAKOWER, OTTO: On the Exceptional Position of the Auditory Sphere. International Journal of Psycho-Analysis, XX, 3/4.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(3-4):330.

(1941). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(3-4):330

ISAKOWER, OTTO: On the Exceptional Position of the Auditory Sphere. International Journal of Psycho-Analysis, XX, 3/4.

Review by:
O. Fenichel

Isakower, der schon einmal in einer früheren Arbeit in äusserst interessanter Weise die Bedeutung der Gleichgewichtssensationen für die Erlebnisweise der frühen Ichphasen untersucht hat, versucht nun in dieser sehr eindrucksvollen und geistreichen Arbeit den psychischen Zusammenhängen nachzugehen, die der physiologischen Verbindung von Gleichgewichts- und Gehörorgan entsprechen. Er erinnert daran, dass bestimmte Krustazeen sich Steine und Sand, d. h. Teile der Aussenwelt, „einverleiben“, um sie als Otolithen zu verwenden, d.h. um sich mit ihrer Hilfe im Räume zu orientieren. Dem Menschen dient für seine Orientierung in der Welt in einer vergleichbaren Weise die Sprache, die ebenfalls aus einem Material aufgebaut wird, das das Kind der Aussenwelt entnimmt, und sicherlich durch auditive Einverleibung. In diesem Zusammenhange denkt Isakower nicht so sehr an die einzelnen Wortelemente, als vielmehr an die „Assimilation und richtige Verbindung der Wortbilder, die Entwicklung einer grammatischen und logischen Ordnung in dem Sprech- und Denkprozesse“ Es ist verständlich, dass die auditive Introjektion später von grundlegender Bedeutung für die Funktionen des Über-Ichs wird, das später in ähnlicher Weise der Orientierung in der Aussenwelt dient, wie vorher der Gleichgewichtsapparat: „Die folgende Formel drängt sich auf: Genau so wie das Körper-Ich den Kern des Ichs darstellt, so muss die Gehörsphäre, angepasst in der Richtung ihrer Eignung für die Sprache, als der Kern des Über-Ichs angesehen werden.

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