Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To sort articles by Rank…

PEP-Web Tip of the Day

You can specify Rank as the sort order when searching (it’s the default) which will put the articles which best matched your search on the top, and the complete results in descending relevance to your search. This feature is useful for finding the most important articles on a specific topic.

You can also change the sort order of results by selecting rank at the top of the search results pane after you perform a search. Note that rank order after a search only ranks up to 1000 maximum results that were returned; specifying rank in the search dialog ranks all possibilities before choosing the final 1000 (or less) to return.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Reiff, H. (1987). Körper-Ich und Phallus Versuch über die Entwicklung der Zeichen aus dem Trieb. Jahrb. Psychoanal., 21:205-228.

(1987). Jahrbuch der Psychoanalyse, 21:205-228

Körper-Ich und Phallus Versuch über die Entwicklung der Zeichen aus dem Trieb

Helmut Reiff

Einleitung

Freud schreibt von der grundlegenden Rolle des Körpers für die Bildung des Ichs. 1923, in „Das Ich und das Es“ unterscheidet er Ich-Funktion, die von der Wahrnehmung als „Kern“ ausgehe, von Ich-Struktur, die sich an der Form des Körpers bilde. „Das Ich ist vor allem ein körperliches, es ist nicht nur ein Oberflächenwesen, sondern selbst die Projektion einer Oberfläche.“ (S. 253)

In dieser Unterscheidung von Ich-Funktion und damit Kognition (im Sinne des Wahrnehmungskerns) einerseits, von Ich-Struktur als Körper und damit (wie unten gezeigt) Trieb andererseits, ist Freuds grundsätzlich dualistische Betrachtungsweise auch in Hinsicht auf das Ich angelegt.

Freud (253) untersucht weiter, „auf welche Weise sich der Körper aus der Wahrnehmungswelt heraushebt“, der Säugling zu einer ersten Wahrnehmung von sich selber komme, sich absetze vom unendlichen, unreflektierten, sensomotorischen Strom des Lebens.

Er weist dabei auf die wichtige Rolle der Koordination verschiedener Wahrnehmungsmodalitäten hin. Diese sogenannte doppelte Wahrnehmung ist gleichzeitig äußere und innere Wahrnehmung, z.B. in der Wahrnehmung der körperlichen Oberfläche. Genaugenommen macht dabei die äußere Wahrnehmung eine Aussage über die innere Wahrnehmung, aber nicht umgekehrt. Sie gehören also verschiedenen logischen Typen an. Berücksichtigt man das nicht, so verfällt man einem paradoxen Zirkelschluß.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.