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Loch, W. (1988). Rekonstruktionen, Konstruktionen, Interpretationen: Vom „Selbst-Ich“ zum „Ich-Selbst“. Jahrb. Psychoanal., 23:37-81.

(1988). Jahrbuch der Psychoanalyse, 23:37-81

Rekonstruktionen, Konstruktionen, Interpretationen: Vom „Selbst-Ich“ zum „Ich-Selbst“

Wolfgang Loch

„We make maximum sense of words and thoughts of others when we interpretate in a way that optimizes agreement.“ (D. Davidson, 1970, 197)

1. Die Konstitution des psychoanalytischen Textes

Wir haben gute Gründe anzunehmen, daß ohne die Erfindung des psychoanalytischen Settings durch Freud die Psychoanalyse ihre Entdekkungen nicht hätte machen können. Wesentlicher Bestandteil dieses Settings ist die Grundregel. Ihr verpflichtet erzählt uns der Patient 1. Geschichten über Dinge aus seinem Leben, die vergangen sind, und bemüht sich dabei oft, wenn seine Erinnerung ihn im Stich läßt, durch Nachdenken und/oder durch Befragung seiner Angehörigen die vergangenen Ereignisse möglichst genau zu rekonstruieren. Letztere sind oft traumatische Ereignisse, wie z. B. Verführungen oder Unfälle und Krankheiten. Fast immer fallen den Analysanden zu irgendeiner Zeit der Analyse Erinnerungen an die Wahrnehmung der sexuellen Beziehung der Eltern ein. Einen breiten Raum nehmen auch gewöhnlich Familienstreitigkeiten, Auseinandersetzungen am Arbeitsplatz, Schulschwierigkeiten und dergleichen ein.

Der Patient gibt uns, sich der Gegenwart zuwendend, 2. Rechenschaft von seinen Überlegungen, die er z. B. hinsichtlich des Zustandekommens seiner Symptome angestellt hat. Wie er ihre Entstehung begreift.

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