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Fichtner, G. Hirschmüller, A. (1988). Sigmund Freud, Heinrich Obersteiner und die Diskussionen über Hypnose und Kokain. Jahrb. Psychoanal., 23:105-137.

(1988). Jahrbuch der Psychoanalyse, 23:105-137

II. Historische Beiträge

Sigmund Freud, Heinrich Obersteiner und die Diskussionen über Hypnose und Kokain

Gerhard Fichtner und Albrecht Hirschmüller

Unser Wissen über Sigmund Freuds wissenschaftliche Anfänge gleicht trotz der ausgezeichneten Arbeiten von Bernfeld und anderen noch immer einer Landkarte mit vielen weißen Flecken. Es hat sich wiederholt gezeigt, daß bestimmte Personen für die Entwicklung von Freuds Anschauungen bedeutsamer waren, als man bisher annehmen konnte. Eine dieser Persönlichkeiten, auf die wir hier den Blick lenken möchten, ist Heinrich Obersteiner (1847-1922). Seine Beziehung zu Freud kann hier nur soweit dargestellt werden, als sie eine Rolle spielt in zwei wichtigen frühen Diskussionen, denen über Hypnotismus und über Kokain.

Heinrich Obersteiner stammte aus einer Wiener Patrizier-Familie. Alle, die ihn kennenlernten, waren „ebenso durch seine Schlichtheit wie durch seinen natürlichen Charme“ bezaubert. Vater und Großvater Obersteiner waren Ärzte, und auch er soll früh entschlossen gewesen sein, den ärztlichen Beruf zu wählen. An der Mutter wird „ein besonderes Organisationstalent […] und eine nie ermüdende Energie“ hervorgehoben, Eigenschaften, die auch für das spätere Wirken Obersteiners mit bestimmend werden. Aber auch in künstlerischer Hinsicht muß das Elternhaus für den jungen Obersteiner sehr anregend gewesen sein: die Zeitgenossen rühmen seine hohe Musikalität, sein zeichnerisches Talent und seine umfassende Bildung.

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