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Riklin, F. (1910). Aus der Analyse einer Zwangsneurose. Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschung, 2(1):246-311.
   

(1910). Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschung, 2(1):246-311

Aus der Analyse einer Zwangsneurose

F. Riklin

Ich hatte Gelegenheit, während mehreren Wochen einen Zwangsneurotiker zu beobachten, über dessen Analyse ich in der psychoanalytischen Vereinigung in Zürich berichtet habe. Dabei kamen mir die Ausführungen Freuds über die Zwangsneurose an der Versammlung in Salzburg, Frühjahr 1908, sehr zugute. Freuds Vortrag lag damals das gleiche Material zugrunde wie in seiner Arbeit „Bemerkungen über einen Fall von Zwangsneurose“ im soeben erschienenen II. Teil des „Jahrbuches“, Bd. I. Die Lektüre dieser prachtvollen Abhandlung hat in mir die Bedenken, die ich gegen die Veröffentlichung meiner Untersuchung hatte, verstärkt; deren Unvollkommenheit ist mir allzusehr bewußt; ferner ist die Analyse unvollständig, da sie aus äußeren Gründen nach kurzer Zeit eine Ünterbrechung erleiden mußte; das erschwert die Durchleuchtung des komplizierten Gebildes noch mehr.

Was mich dennoch zur Veröffentlichung bestimmt, ist der Fall an sich und eine Reihe von Gebilden, die wir trotz der Unfertigkeit der ganzen Analyse verstehen können. Ich hoffe, später den Fall auch theoretisch vollständiger aufklären zu können.

Ich erhielt die unbeschränkte Vollmacht, das Material zu verwerten.

Die uneingeschränkte Erlaubnis zur Publikation wird ergänzt durch das Vorhaben des Patienten, auch seinen Leib der Wissenschaft, dem Seziermesser, zu opfern und ihn dereinst einer Anatomie zu schenken. Dieser Zug an unserem Kranken wurzelt ebensosehr in seinen „Komplexen“ wie die Wahl der Philosophie als Universitätsstudium und die Auswahl seiner Kollegien, in denen solche über Philosophie, Ethik und Geographie vorwiegen.

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