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Spielrein, S. (1912). Die Destruktion als Ursache des Werdens. Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschung, 4(1):465-503.

(1912). Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschung, 4(1):465-503

Die Destruktion als Ursache des Werdens

Sabina Spielrein

Bei meiner Beschäftigung mit sexuellen Problemen hat mich eine Frage besonders interessiert: warum dieser mächtigste Trieb, der Fortpflanzungstrieb, neben den a priori zu erwartenden positiven Gefühlen negative, wie Angst, Ekel, in sich beherbergt, welch letztere eigentlich überwunden werden müssen, damit man zur positiven Betätigung gelangen kann. Die negative Stellung des Individuums zur Sexualbetätigung ist natürlich bei Neurotikern besonders aufgefallen. Soweit es mir bekannt ist, haben einzelne Forscher die Erklärung dieses Widerstandes in unseren Sitten, in der Erziehung gesucht, welche bestrebt ist, den Trieb in Schranken zu halten und deshalb jedes Kind belehrt, die Realisierung des sexuellen Wunsches als etwas Schlechtes, Verbotenes zu betrachten. Manchen ist die Häufigkeit der mit sexuellen Wünschen verknüpften Todesvorstellungen aufgefallen, jedoch wurde der Tod als Symbol des moralischen Falles aufgefaßt (Stekel, Gross leitet das Ekelgefühl vor den Sexualprodukten von der räumlichen Koexistenz mit den toten Exkreten ab. Freud führt die Widerstände, die Angst auf Verdrängung der sonst positiv gefühlsbetonten Wünsche zurück. Bleuler sieht in der Abwehr das notwendige Negativ, welches bei der positiv gefühlsbetonten Vorstellung auch vorhanden sein muß. Bei Jung fand ich folgende Stelle:

„Die leidenschaftliche Sehnsucht, d.

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