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Forrester, J. (1990). Die Aphasie. Luzifer-Amor, 3(5):31-52.

(1990). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 3(5):31-52

Die Aphasie*

John Forrester

Das Thema Aphasie ist seit Ende des neunzehnten Jahrhunderts zum Treffpunkt einer Anzahl wissenschaftlicher Disziplinen geworden. Freuds Arbeit über Aphasie war eine der ersten Abhandlungen, die das Problem der Aphasie in ihrem vollen Umfang erfaßte. Seit er 1891 das Werk schrieb, sind noch ausführlichere Anerkennungen der hohen Bedeutung dieses Gegenstands erschienen, nämlich von Bergson (1896), Cassirer (1953-57) und Jakobson (1941, 1956, 1971). In der Theorie der Aphasie treffen vier gesonderte Disziplinen aufeinander: Medizin, Philosophie, Psychologie und Linguistik. Die Tatsache, daß man alle vier in Betracht ziehen muß, daß Begriffe aus allen vieren integriert werden müssen, wurde nur von Cassirer ausdrücklich anerkannt. Jakobson berücksichtigte in seinen Abhandlungen die Notwendigkeit der Vereinheitlichung des Diskurses und bediente sich der epistemologischen Einheiten des Strukturalismus, um Pathologie, Psychologie und Linguistik zu vereinen.

Typischerweise war es ein Psychoanalytiker, Jacques Lacan, der die ausführliche Erweiterung von Jakobsons Begriffen in ‚Psychologie‘ und Philosophie einführte. (Lacan 1957). Seine Vereinigung von Linguistik, Pathologie, ‚Psychologie‘ und Philosophie spiegelt den Ansatz des frühen Freud wider, aus dem die begrifflichen Grundlagen der Psychoanalyse hervorgingen.

In dem Ausmaß, in dem dieser begriffliche Zusammenhang ausschlaggebend für die Gründung der psychoanalytischen Theorie war, stellt Lacans „Rückkehr zu Freud“ etwas mehr als nur eine rhetorische Floskel dar, die wiederum eine andere psychoanalytische Häresie verdecken soll.

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