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Reicheneder, J.G. (1991). Peter Kutter: Moderne Psychoanalyse. Eine Einführung in die Psychologie unbewußter Prozesse. München 1989 (Verlag Internationale Psychoanalyse). XVI + 400 S., DM 36.-. Luzifer-Amor, 4(7):163-165.
    

(1991). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 4(7):163-165

Peter Kutter: Moderne Psychoanalyse. Eine Einführung in die Psychologie unbewußter Prozesse. München 1989 (Verlag Internationale Psychoanalyse). XVI + 400 S., DM 36.-

Review by:
Johann Georg Reicheneder

Seit Freuds „Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse“ hat es eine Vielzahl von Büchern gegeben, die mit den Grundlagen dieser Wissenschaft, den ihr eigentümlichen Begriffen, Theorien und Methoden, bekannt gemacht haben. Die meisten dieser Einführungen sind als Lehrbücher im engeren Sinn konzipiert und präsentieren ihren Inhalt auf einer Stufe der Verarbeitung, die in der Regel nur den Fachgenossen unproblematisch zugänglich ist.

Peter Kutter hat mit seinem hier anzuzeigenden Buch den Versuch unternommen, einen konzisen Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand der Psychoanalyse zu liefern und gleichzeitig den Zugang zur Lektüre für viele Schichten von Interessierten offen zu halten. Mit Hilfe der Studenten des Fachbereichs Psychologie der Universität Frankfurt - der Text hat sich aus den Seminaren entwickelt, die der Autor seit 1974 dort durchgeführt hat - konnte Kutter dieses Vorhaben auf vorbildliche Weise einlösen.

Am deutlichsten lassen die Kap. I - IV und Kap. IX Entstehungszusammenhang und Anspruch des Buches erkennen: In ihnen werden Themen behandelt, die, weil sie der Psychoanalyse als nicht originär zugehörig begriffen werden, oft keinen Platz in Einführungen finden. Die großen, jedem Leser bekannten menschlichen Affekte wie Liebe, Haß, Eifersucht und Neid in den Werken von Homer bis Pasolini bilden das Entrée, in dem Kutter den Leser zunächst empfangt. Von hier aus führt der Weg zu Literatur, Naturwissenschaft und Philosophie des 19. Jahrhunderts als den Wurzeln der Psychoanalyse, aus denen sich seit Freud ein veritabler „Baum der psychoanalytischen Erkenntnis“ entwickelt hat, der seine Äste mittlerweile über fast alle Kontinente hinbreitet (vgl. S. 42 f.).

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