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PEP-Web Tip of the Day

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(1997). Vorwort. Luzifer-Amor, 10(19):5.

(1997). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 10(19):5

Vorwort

Mit der Frage nach jüdischen Wurzeln der Psychoanalyse wird ein Thema angesprochen, das nicht nur schwierig zu beantworten, sondern durch die bekannten Versuche, die Psychoanalyse in diskriminierender Absicht dem jüdischen Geist zuzuordnen, auch historisch vorbelastet ist. Hier soll jedoch danach gefragt werden, ob die jüdische Tradition nicht wesentliche Bedingungen für die Entstehung und Entwicklung psychoanalytischen Denkens und Forschens bereitgestellt hat.

In den Beiträgen dieses Heftes werden, ausgehend von biographischen Zusammenhängen, die für Freud auch wissenschaftsgeschichtlich höchst bedeutsam waren, eine Reihe von thematischen und methodologischen Beziehungen aufgezeigt, die zwischen der von Freud begründeten Psychoanalyse und den intellektuellen Traditionen des rabbinischen Judentums bestehen. Daß sich Entsprechungen zwischen der Psychoanalyse und jüdischen Denkformen und Auslegungsweisen aufweisen lassen, die als Traditionslinien gedeutet werden können, darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, daß sie damit nicht als jüdische Wissenschaft dechiffriert ist. Dagegen hat sich Freud stets verwahrt. Er weiß sich dem methodologischen Atheismus der neuzeitlichen Wissenschaft verpflichtet, der solches verbietet.

Die

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