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Treml, M. (1997). Zum Verhältnis von Jacob Bernays und Sigmund Freud. Luzifer-Amor, 10(19):7-32.

(1997). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 10(19):7-32

I AUFSÄTZE

Zum Verhältnis von Jacob Bernays und Sigmund Freud

Martin Treml

In der Freud-Forschung wird Jacob Bernays (1824-81), der Onkel von Freuds Frau Martha und einer der bedeutendsten klassischen Philologen seiner Zeit, wenn überhaupt, nur en passant erwähnt. Man stellt ihn dann in den Rahmen eines genealogischen Überblicks der Familie Marthas.1 Oder man bringt ihn noch mit der kathartischen Methode in einen Zusammenhang. Bernays habe für diese, in den Studien über Hysterie erstmals beschriebene, frühanalytische Behandlungstechnik mit seiner Untersuchung zur aristotelischen Auffassung über die Wirkung der Tragödie namensgebend gewirkt. Für diese Einschätzung gilt, nun sowohl innerhalb der Geschichte der Psychoanalyse als auch der der Geisteswissenschaften allgemein, das Urteil von Ellenberger als autoritativ. Er schreibt:

„Juan Dalma hat den Zusammenhang zwischen der Geschichte der Behandlung Anna O.'s und dem weitverbreiteten Interesse an der Katharsis gezeigt, das nach der 1880 erfolgten Publikation eines Buches von Jakob Bernays über die aristotelische Auffassung von der Katharsis auftrat (Jakob Bernays war der Onkel von Freuds zukünftiger Frau). Eine Zeitlang war Katharsis eins der am meisten erörterten Themen unter Gelehrten und das aktuelle Gesprächsthema in den Wiener Salons. Es ist kein Wunder, daß eine junge Dame der besten Gesellschaft die Katharsis als Mittel für eine selbstgelenkte Kur wählte.“2

Ellenberger hat diesen Kommentar zu einer - in seinen Augen - bloßen Nebensächlichkeit und nur der Vollständigkeit halber gemacht.

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