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Huppke, A. (1997). Versuch einer Positionsbestimmung: Was ist jüdisch an der Psychoanalyse?. Luzifer-Amor, 10(19):81-98.

(1997). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 10(19):81-98

Versuch einer Positionsbestimmung: Was ist jüdisch an der Psychoanalyse?

Andrea Huppke

Was ist jüdisch an der Psychoanalyse? Ist etwas jüdisch an der Psychoanalyse? Warum sollte man sich diese Fragen überhaupt stellen? Zunächst einmal scheint sogar einiges dagegen zu sprechen. Es wird damit ein Feld eröffnet, auf dem man sich sehr vorsichtig bewegen muß. Ein vorschnelles Schließen, aus welcher Richtung auch immer, vielleicht aber ein Schließen dieser Frage überhaupt, hätte unfruchtbare und dogmatische Auseinandersetzungen zur Folge.

Es ist allein schon schwierig, die Bereiche einzugrenzen, die gemeint sind, wenn einerseits von „Judentum“ und anderseits von „Psychoanalyse“ die Rede ist. Was ist heute unter „jüdisch“ zu verstehen? Es gibt so viele verschiedene, einander widersprechende Strömungen innerhalb des Judentums, daß etwas Gemeinsames kaum auszumachen ist, es sei denn, man bezeichnete eben dies Auseinanderstrebende, Widersprüchliche, Nicht-Definierte als typisch. Sergio Quinzio meint, die jüdische Seinsweise sei „seit jeher das Wandern, das Umherschweifen des Nomaden“ und setzt fort: „Von hierher rührt ein unbezwingbarer Hang, Grenzen niederzureißen, gegebene Muster zu durchbrechen, feste Gewißheiten und Grenzziehungen aufzulösen.“1

Mit gleichem Recht kann man sich heute die Frage stellen, was die Psychoanalyse ist. Es existieren hier ebensoviele, sich widersprechende Ausarbeitungen der Lehre, wie es Strömungen im Judentum gibt.

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