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Bendkower, J. (1997). Psychoanalyse und Judentum: Ein Aspekt der Psychotherapie in der Postmoderne. Luzifer-Amor, 10(19):107-122.

(1997). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 10(19):107-122

Psychoanalyse und Judentum: Ein Aspekt der Psychotherapie in der Postmoderne

Jaron Bendkower

Zusammenfassung

In diesem Artikel wird dargestellt, dass die Psychoanalyse zwei Welten verknüpft: Die jüdisch-immanente Welt und die Welt der „Aufgeklärten Moderne“.

Aus biographischen und historischen Gründen hat Freud die Psychoanalyse einseitig an die Aufklärung angeschlossen und damit verkürzt.

Hier nun geht es im ersten Teil darum, anhand der von Freud verdrängten jüdischen Wurzeln der Psychoanalyse die Psychoanalyse generell gegenüber vormodernen Logiken zu öffnen. Das fällt nicht schwer, weil viele dieser Elemente bereits in der Psychoanalyse enthalten sind. Die hier angepeilte Öffnung geschieht, ohne die berechtigten aufklärerischen Werthaltungen zu verlassen. Das Judentum spielt in diesem Teil zwar die wichtigste Rolle, aber nur in einem exemplarischen Sinn. Im zweiten Teil geht es darum aufzuzeigen, warum die Psychoanalyse - trotz ihrer jüdischen Verwurzelung - nicht nur Juden, sondern uns alle angeht.

Ihre Aktualität gewinnt die Fragestellung dieses Artikels angesichts der Tatsache, dass in den Analysen heute meist drei Werthaltungen zusammenkommen: die traditionell-vorindustriellen, die aufklärerisch-modernen und die zahlreichen postmodernen.

Alle drei Werthaltungen fliessen in die Praxis der Analysen ein, allerdings in einem vorderhand weitgehend ungeklärten Verhältnis. Dieser Artikel beleuchtet lediglich einen Aspekt dieses vielseitigen Verhältnisses: das Verhältnis von Judentum und aufklärerischer Moderne.

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