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Mächtlinger, V. (1997). Karl Abraham und Giovanni Segantini: Ein psychoanalytischer Versuch. Luzifer-Amor, 10(20):81-97.

(1997). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 10(20):81-97

Karl Abraham und Giovanni Segantini: Ein psychoanalytischer Versuch

Veronica Mächtlinger

Karl Abrahams Abhandlung über den Maler Giovanni Segantini ist aus zwei Gründen von besonderem Interesse. Zum einen ist sie eine außergewöhnliche Arbeit, weil sie sehr früh - bereits im Jahr 1911 - die Bedeutung der frühen Mutterbeziehung und vor allem die Ambivalenz dieser Beziehung deutlich macht. Auch zeigt sie eindrücklich, wie Idealisierung und Spaltung in gut und böse als Lösung dieses Ambivalenzkonfliktes eingesetzt werden - und dies zu einer Zeit in der Entwicklung der psychoanalytischen Theorie, als die Betonung noch überwiegend auf den Vater und den Ödipuskomplex gelegt wurde. Zum anderen hatte die Arbeit offensichtlich eine ganz unmittelbare Bedeutung für Abraham. Einige seiner Briefe an Freud machen dieses persönliche Anliegen deutlich. Am 14. Februar 1909 schrieb er: „Seit einiger Zeit fesselt mich noch ein anderes Thema sehr - das wäre eine psychoanalytische Studie über Giovanni Segantini, dessen Persönlichkeit und Werke sich erst mit Hilfe der Sexualtheorie verstehen lassen. Ich würde auch darüber gern mündlich sprechen. Es ist erstaunlich, welche Rolle hier die Sublimierung der Partialtriebe, die Verdrängung der Inzestphantasie, die Übertragung auf nicht-menschliche Objekte etc. spielen.“1 Am 14. Dezember 1910 schreibt Abraham nochmals: „Ich habe das Schreiben aufgeschoben, weil ich Ihnen meinen Brief als Begleitschreiben zum Segantini schicken wollte.

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