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May-Tolzmann, U. (1997). Die Entdeckung der „bösen Mutter“ Ein Beitrag Abrahams zur Theorie der Depression. Luzifer-Amor, 10(20):98-131.

(1997). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 10(20):98-131

Die Entdeckung der „bösen Mutter“ Ein Beitrag Abrahams zur Theorie der Depression

Ulrike May-Tolzmann

Die psychoanalytische Theorie der Depression erscheint uns heute als etwas mehr oder weniger Selbstverständliches. Dabei gehörte die Depression zu den Bildern, zu denen man lange keinen Zugang fand. Während Freuds frühe Einsichten in die Hysterie, die Zwangsneurose, die Angstneurose, die Neurasthenie und in psychosenahe und psychotische Bilder wie die damalige Paranoia und die halluzinatorische Verwirrtheit bereits im Jahrzehnt vor der Jahrhundertwende publiziert worden waren, dauerte es bis 1911, bis der erste innovative Beitrag zur Depression erschien. Er stammte nicht von Freud, sondern von Abraham. Freuds erste Arbeit über die Depression, „Trauer und Melancholie“ (1916/17g), entstand erst einige Jahre später.

Im folgenden sollen die Anfänge der Theorie der Depression dargestellt werden. Ich werde mit den 1890er Jahren beginnen und zeigen, daß sich Freud damals intensiv um einen Zugang zum Verständnis der Depression bemühte, jedoch zu keinem schlüssigen Ergebnis gelangte. Danach wird geschildert, was Freud und die erste Generation seiner Schüler im Jahrzehnt nach der Jahrhundertwende über die Ätiologie der Depression dachten. Die damaligen Versuche, die Ätiologie der Depression zu erfassen, fielen nicht zufriedenstellend aus, ließen aber Anforderungen erkennbar werden, die an eine klinische Theorie der Depression zu stellen sind. Im Anschluß daran referiere ich Abrahams erste Arbeit über die Depression und erörtere, ob und inwiefern sich das in ihr enthaltene Element der sogenannten „bösen Mutter“ bzw.

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