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Petersdorff, C.v. (1997). 10. Symposion zur Geschichte der Psychoanalyse: 21. bis 23. Februar 1997 in Tübingen. Luzifer-Amor, 10(20):171-184.

(1997). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 10(20):171-184

IV BERICHTE ÜBER TAGUNGEN UND FORSCHUNGSPROJEKTE

10. Symposion zur Geschichte der Psychoanalyse: 21. bis 23. Februar 1997 in Tübingen

Christa v. Petersdorff

In seiner Begrüßungsansprache dankt Gerhard Fichtner Helmut Junker, der vor 10 Jahren in Kassel diese Plattform eines lockeren und zugleich intensiven Austausches über die Geschichte der Psychoanalyse geschaffen hat. Von Kassel sind wir nach Tübingen umgezogen, wo wir bereits im letzten Jahr tagten. Diese Kontinuität soll auch in Zukunft beibehalten werden; auch die Möglichkeit, in Arbeit befindliche Forschung vorzustellen, offen und kritisch zu diskutieren.

Ernst Federn, (Wien): Geschichte der Seele und Seelenforschung in der Geschichte.

Dieser Vortrag ist die Fortsetzung des Vortrags, den Emst Federn letztes Jahr auf dem Symposion hielt: „Zur Geschichte der Anwendung psychoanalytischen Wissens“, und der im Jahrbuch Nr. 37, 1996 veröffentlicht worden ist.

Die Psychoanalyse kann also auch auf die Geschichte angewendet werden. Es geht hier um das fundamentale Problem der Beziehung des Individuums zur Geschichte und die Möglichkeiten, diese aufgrund der persönlichen Psychopathologie positiv oder negativ zu beeinflussen. Allgemein kann man sagen, daß der Erfolg nicht unbedingt einer bestimmten psychologischen Disposition entspricht, wohl aber das Scheitern. Emst Federn schließt mit einem Freud-Zitat aus dem „Unbehagen in der Kultur“: „Die Schicksalsfrage der Menschenart scheint mir zu sein, ob und in welchem Maße es ihrer Kulturentwicklung gelingen wird, der Störung des Zusammenlebens durch den menschlichen Selbstvernichtungstrieb Herr zu werden.“

Günter Gödde, (Berlin): Die Wandlung des Freudschen „Unbewußten“ in philosophischer Sicht.

Um eine Wandlung des Freudschen Unbewußten feststellen zu können untersucht der Redner drei Schriften von Freud im Vergleich: „Die Traumdeutung“ (1900), „Das Unbewußte“ (1915), „Das Ich und das Es“ (1923), mit der Absicht, eine historische Entwicklungslinie herauszuarbeiten. Die Auswahl der Texte zeigt, daß G. Gödde die Wandlung des Freudschen Unbewußten in erster Linie auf der Ebene der Metapsychologie untersucht und damit auf die philosophische Tragweite dieser Wandlung eingeht.

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