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Kerl-Wienecke, A. (2000). Kinderanalyse und Frauen. Luzifer-Amor, 13(25):47-63.

(2000). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 13(25):47-63

Kinderanalyse und Frauen

Astrid Kerl-Wienecke

Zusammenfassung

Die Entwicklung der Kinderanalyse zeigt ein Beispiel von wissenschaftlicher weiblicher Berufstätigkeit. Hatten sich auf dem Gebiet der psychoanalytischen Pädagogik Männer und Frauen nahezu gleichermaßen eingebracht, wurde Frauen die Kinderanalyse als Betätigungsfeld innerhalb der Psychoanalyse zugedacht. Nicht zuletzt in Sigmund Freuds Ausführungen über die Wesensart der Weiblichkeit begründet, fanden sich Argumente dafür, daß Frauen für die Arbeit mit dem Kind prädestiniert sein sollten. Gleichzeitig ermöglichte die Kinderanalyse Nicht-Medizinern, den sogenannten Laienanalytikern, einen Zugang zur psychoanalytischen Wissenschaft. Obwohl den Frauen, die zur damaligen Zeit nur in den seltensten Fällen ein medizinisches Studium absolvieren konnten, damit ein Zugang zur Psychoanalyse eröffnet wurde, erschwerten auch gerade diese Bedingungen die professionelle Auseinandersetzung mit dem Beruf Kinderanalytikerin. Die Motive der Berufswahl und -einstellung konnten nicht bearbeitet werden, da dadurch auch die Gefahr bestand, das eigene Berufsbild zu schwächen. So nutzten eine Reihe von Kinderanalytikerinnen statt dessen das Berufsbild der Pädagogin bzw. des Pädagogen, um eine Professionalisierungsdiskussion anzustoßen und damit die Beweggründe für eine Arbeit mit Kindern zu erforschen.

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