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Gast, L. (2000). Claudia Frank: Melanie Kleins erste Kinderanalysen. Die Entdeckung des Kindes als Objekt sui generis von Heilen und Forschen. Stuttgart-Bad Cannstatt 1999 (frommann-holzboog), Reihe problemata 141. 652 Seiten, DM 128,-. Luzifer-Amor, 13(25):135-138.

(2000). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 13(25):135-138

III REZENSIONEN

Claudia Frank: Melanie Kleins erste Kinderanalysen. Die Entdeckung des Kindes als Objekt sui generis von Heilen und Forschen. Stuttgart-Bad Cannstatt 1999 (frommann-holzboog), Reihe problemata 141. 652 Seiten, DM 128,-

Review by:
Lilli Gast

Als Melanie Klein im Sommer 1926 Berlin den Rücken kehrte und nach London übersiedelte, so tat sie dies zwar aus freien Stücken, doch nicht ohne Not. Nach dem Tod ihres Analytikers und wissenschaftlichen Mentors Karl Abraham gab es für sie und ihre Arbeit in Deutschland keine Zukunft mehr. Ausgebildet in Budapest und gerade als ordentliches Mitglied in die Budapester Psychoanalytische Vereinigung gewählt, begegnete sie Abraham 1920 auf dem VI. Kongreß der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung in Den Haag. Es muß dies eine überaus eindrückliche Begegnung gewesen sein, folgte ihr doch der Entschluß, nach Berlin überzusiedeln. Bereits im Mai 1921 ist Melanie Kleins Name in der Vortragsliste der Berliner Psychoanalytischen Vereinigung präsent, im Jahr darauf - in ihrem vierzigsten Lebensjahr - wird sie als außerordentliches und 1923 schließlich als ordentliches Mitglied der Berliner Gruppe geführt. Karl Abraham, mit dem sie auch ihre bei Ferenczi begonnene Analyse fortsetzte, unterstützte sie nicht nur in ihren kinderanalytischen Forschungen, sondern ihm oblag es auch, sie vor erheblichen Anfeindungen von seiten der Kollegen des Berliner Instituts zu schützen. Melanie Kleins Status in der Berliner Gruppe nämlich war alles andere als unumstritten. Ihre sehr spezifische, ja unerschrockene Art, die psychoanalytischen Einsichten auf das noch wenig kartographierte Terrain der Kinderanalyse zu übertragen, wurde von vielen Mitgliedern der Berliner Gruppe als provozierend empfunden und ihr von Zeitgenossen als durchaus exzentrisch beschriebenes persönliches Auftreten tat sicherlich ein übriges.

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