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Schröter, M. (2000). Gustav Hans Graber und seine Aufnahme in die DPG, oder: Zum Professionalisierungsstand der deutschen Psychoanalyse um 1930: (mit Dokumenten). Luzifer-Amor, 13(26):16-41.

(2000). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 13(26):16-41

Gustav Hans Graber und seine Aufnahme in die DPG, oder: Zum Professionalisierungsstand der deutschen Psychoanalyse um 1930: (mit Dokumenten)

Michael Schröter

Die vorliegende Arbeit beschreibt die hindernisreiche Geschichte der Aufnahme von Gustav Hans Graber (1893-1982) in die Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft 1930-1933. Hauptgrundlage der Erzählung sind einige Briefe, die im Zuge des Geschehens gewechselt wurden. Sie informieren mit einer seltenen Authentizität und Lebendigkeit über die Zulassungspraxis und das dahinter stehende Selbstverständnis der (alten) DPG zur Zeit ihrer Blüte und werden als Anhang abgedruckt. Im einleitenden Abschnitt werden Angaben über Grabers Leben und Werk geboten, die sich jedoch, da Graber hier als Fallbeispiel einer institutionsgeschichtlichen Arbeit dient, auf ein Minimum beschränken. Diese Beschränkung wird durchbrochen, wo neue, unveröffentlichte Quellen zur Verfügung stehen.1 Aufgrund der Materiallage wurde so die Situation der Psychoanalyse im Dritten Reich zu einem ungewollten Nebenschwerpunkt der Darstellung.

Zu Grabers Biographie

Bern - Stuttgart - Bern

Gustav Hans Graber wurde am 17. Mai 1893 in Vorimholz (bei Bern) geboren. Er besuchte das Berner staatliche Lehrerseminar, wo er „im psychologischen Unterricht des Direktors, Dr. Ernst Schneider“ (siehe unten), die Psychoanalyse kennen lernte; das war 1911-1913 (vgl. GS I, S. 9). Zu Schneider ging Graber 1916/17 auch in psychoanalytische Behandlung. Von 1913 bis 1918 arbeitete er als Oberlehrer an einer staatlichen Primarschule (Volksschule). 1918-1920 studierte er an der Hochschule Bern. Er erwarb das Patent als Sekundarlehrer (Mittelschule) und „amtierte“ bis 1929 an der Stadtschule Bern. Daneben hielt er 1922-1929 Erziehungsberatungskurse und leitete eine „tiefenpsychologische Arbeitsgemeinschaft“ (KK). Im Januar 1924 promovierte er zum Dr. phil. an der Universität Bern, Hauptfach Psychologie. Seine Dissertation, Die Ambivalenz des Kindes,2 erschien 1924 im Internationalen Psychoanalytischen Verlag.

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