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Kaderas, B. (2000). Hans Liebermanns Plädoyer für die Einführung der Psychoanalyse als Unterrichtsfach an der Universität. Luzifer-Amor, 13(26):113-124.

(2000). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 13(26):113-124

II QUELLENTEXTE

Hans Liebermanns Plädoyer für die Einführung der Psychoanalyse als Unterrichtsfach an der Universität

Brigitte Kaderas

Biographische Notizen und kommentierte Edition des Artikels „Psychoanalyse und Universität“1

Unter den Ärzten, die in Berlin eine psychoanalytische Ausbildung bei Karl Abraham machten, war Hans Liebermann (1883-1931) einer der ersten. Schon vor dem Ersten Weltkrieg gehörte er der 1908 gegründeten Berliner Psychoanalytischen Vereinigung an und war nach Kriegsende als ihr Sekretär tätig. Im Vergleich zu anderen Mitgliedern, die teilweise zu dem engsten Kreis um Sigmund Freud zählen, wie etwa Abraham oder auch Max Eitingon und Hanns Sachs, steht Liebermann eher im Schatten. Mit Freud selbst stand er kaum in direktem Kontakt; es scheint zu keinem größeren brieflichen Austausch zwischen beiden gekommen zu sein.2 Auch ist er kaum als selbständig wirkender Wissenschaftler in Erscheinung getreten. Im ersten Abschnitt meines Textes gehe ich der Frage nach, worin diese marginale Position Liebermanns begründet gewesen sein mag. Danach stelle ich einige Überlegungen zur Bedeutung seines hier wiederabgedruckten Artikels „Psychoanalyse und Universität“ an.

I Zur Person Hans Liebermann

Die Berliner Psychoanalytische Vereinigung hatte sich im März 1910 als Ortsgruppe der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPV) konstituiert. Zu den Gründungsmitgliedern kamen bald einige Ärzte hinzu, die bei Abraham eine analytische Behandlung gemacht hatten und daraufhin gewillt waren, Psychoanalyse zu praktizieren. Karen Horney ist der berühmteste Fall dieser Art; ein anderer ist Hans Liebermann (vgl. Grotjahn, 1966, S. 3). Er stammte aus Hamburg, studierte Medizin und einige Semester Philosophie und legte 1910 seine Promotion an der Medizinischen Fakultät in Freiburg i. Br. im selben Jahr seines Abschlusses vor (vgl. Liebermann, 1910). 1911 wurde er von Abraham wegen Heufiebers analysiert und ließ sich im Oktober 1913 in Berlin nieder (vgl. Abraham an Freud, 10.10.1913, 16.6.1914 und 11.8.1918, unveröff. F/A, S. 124). Am 1.

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