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de Witt, M. (2001). Sonja Süß: Politisch mißbraucht? Psychiatrie und Staatssicherheit in der DDR. Berlin 1998, 20003 (Christoph Links Verlag), wissenschaftliche Reihe des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der Ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik; 14. 773 Seiten, DM 58,-. Luzifer-Amor, 14(27):169-172.

(2001). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 14(27):169-172

Sonja Süß: Politisch mißbraucht? Psychiatrie und Staatssicherheit in der DDR. Berlin 1998, 20003 (Christoph Links Verlag), wissenschaftliche Reihe des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der Ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik; 14. 773 Seiten, DM 58,-

Review by:
Margret de Witt

Gab es einen Mißbrauch der Psychiatrie in der ehemaligen DDR, ähnlich dem in der Sowjetunion nach 1956, der dazu diente, psychisch gesunde politische Gegner zu diskreditieren und auszuschalten? Dieser Frage nachzugehen, machte sich die Verfasserin zur Aufgabe und legte ihre Ergebnisse in einer ersten umfangreichen Monographie zu diesem Thema nieder.

Angesichts der Brisanz des Themas und seiner großen Nähe zur gegenwärtigen und jüngst vergangenen deutschen Geschichte, des persönlichen Werdegangs der Verfasserin sowie der so verschiedenartigen Betroffenheit von Zeitzeugen ist die Strukturierung, mit der die Verfasserin das bearbeitete Material zu bezwingen sucht, hervorzuheben. 773 Seiten sind beim ersten Durchblättern kein Anreiz zum Durchlesen. Eher kann sich der Leser versucht fühlen, sich bestimmte interessierende Punkte herauszusuchen. Allerdings wird schnell deutlich, daß der Blick hinter die Kulissen - soweit es die bezeichnete Aktenlage und Informationslage bisher zuließ - hilfreich und wichtig ist, um ein Gespür für das Thema zu entwickeln. Zudem steht die Beschäftigung mit dem Thema im Spannungsfeld zwischen den Erfahrungen, die Menschen in der alten BRD und in der ehemaligen DDR gemacht haben. Auf diese Weise dient diese Arbeit und die Art ihrer Darstellung dem gegenseitigen Kennenlernen innerhalb des neu verfaßten Deutschland. Sonja Süß versucht sich bei allem Elan und ihrer von ihr selbst benannten persönlichen Betroffenheit möglicher Sensationsgier zu widersetzen.

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