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PEP-Web Tip of the Day

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Herausgeber, D. (2002). Vorwort. Luzifer-Amor, 15(30):5-6.

(2002). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 15(30):5-6

Vorwort

Die Herausgeber

Nach Melanie Klein (Nr. 17/1996) und Karl Abraham (Nr.20/1998) widmen wir erneut ein Themenheft einem bedeutenden Psychoanalytiker des 20. Jahrhunderts. Er ist kein unmittelbarer Schüler Freuds mehr und steht inmitten einer ganzen Reihe von auf Unabhängigkeit und Originalität bedachten britischen Analytikern: der Kinderarzt und Psychoanalytiker Donald W. Winnicott (1896-1971).

Mit seinen Entdeckungen und Wortschöpfungen, vom „Übergangsobjekt“, der „haltenden Umwelt“, der „Fähigkeit, allein zu sein“, der „antisozialen Tendenz“, dem „Haß in der Gegenübertragung“, der „genügend guten Mutter“ bis zum „wahren und falschen Selbst“, um nur die allerwichtigsten zu nennen, ist er heute in allen Kompendien und psychoanalytischen Lehrbüchern vertreten, mitunter selbst schon ein Klassiker geworden, er, der sich zeitlebens gegen Systematisierung und Kanonisierung gesträubt hat. Vor Ausbildungskandidaten in Los Angeles hat er 1962 selbstbewußt festgestellt, daß Melanie Klein ihn „nicht zu den Kleinianern rechnete. Das machte mir nichts aus, denn ich bin nie fähig gewesen, irgend jemandem nachzufolgen, nicht einmal Freud.“ Diese unabhängige Mittelposition zwischen Freud und Klein macht neben seiner wissenschaftlichen Kreativität einen Teil der auch 30 Jahre nach seinem Tod weiterwirkenden Faszination aus.

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