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Eickhoff, F. (2006). Ulrike May und Elke Mühlleitner (Hg.): Edith Jacobson. Sie selbst und die Welt ihrer Objekte - Leben, Werk, Erinnerungen. Gießen (Psychosozial), 447 Seiten. 38 Euro.. Luzifer-Amor, 19(37):150-152.

(2006). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 19(37):150-152

Rezensionen und Anzeigen

Ulrike May und Elke Mühlleitner (Hg.): Edith Jacobson. Sie selbst und die Welt ihrer Objekte - Leben, Werk, Erinnerungen. Gießen (Psychosozial), 447 Seiten. 38 Euro.

Review by:
Friedrich-Wilhelm Eickhoff

Viele Autoren haben an diesem Buch mitgewirkt, und entstanden ist ein faszinierendes Mosaik gewichtiger Forschungsbeiträge, die als Bausteine für eine künftige Biographie von Edith Jacobson zu charakterisieren, wie die Herausgeberinnen es in ihrer Einleitung tun, dem jetzt vorliegenden Porträt der bedeutenden Psychoanalytikerin keineswegs gerecht wird.

Etwa die Hälfte des Buches ist dem Leben und Werk von Edith Jacobson in Deutschland gewidmet. Michael Schröter führt konzis in ihren beruflichen Werdegang ein. Jacobson blieb zeitlebens unverheiratet. Kinderheilkunde und Psychiatrie waren die Lieblingsfächer der angehenden Ärztin, ehe ihr Erstaunen über die positive Wirkung der persönlichen Analyse bei einer Freundin sie zur Ausbildung am Berliner Psychoanalytischen Institut motivierte. Sie war dort bei dem gleichaltrigen Otto Fenichel in mehrjähriger Analyse, die der zahlende Vater die »Riesenschlange« nannte. Nach dem Abschluß der Ausbildung 1929 besuchte Jacobson das sog. Kinderseminar, aber auch einen Kreis um den Stekelschüler Walter Schindler, in dem dieselbe schulübergreifende Psychotherapie vertreten wurde wie später im Göring-Institut, wozu Schröter bemerkt, jede Gegenwart enthalte mehr Zukunftspotential als die eine verwirklichte Variante. In Berlin war die Psychoanalyse Teil einer revolutionären Subkultur, und die dortige Pionierstimmung unterschied sich sehr von der später in New York angetroffenen verschulten, oft vom Staat mitbezahlten Ausbildung.

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