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Fischer-Homberger, E. (2006). Henri F. Ellenberger: Die Entdeckung des Unbewußten. Geschichte und Entwicklung der dynamischen Psychiatrie von den Anfängen bis zu Janet, Freud, Adler und Jung. Aus dem Amerikanischen von Gudrun Theusner-Stampa. Zürich (Diogenes) 2005, 1226 Seiten. 29.90 Euro.. Luzifer-Amor, 19(37):152-153.

(2006). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 19(37):152-153

Henri F. Ellenberger: Die Entdeckung des Unbewußten. Geschichte und Entwicklung der dynamischen Psychiatrie von den Anfängen bis zu Janet, Freud, Adler und Jung. Aus dem Amerikanischen von Gudrun Theusner-Stampa. Zürich (Diogenes) 2005, 1226 Seiten. 29.90 Euro.

Review by:
Esther Fischer-Homberger

Ein Buch von Klasse war Die Entdekkung des Unbewußten schon, als es 1970 in New York erschien. Und dann ist es rasch zum Klassiker geworden. Es wurde ins Französische, Spanische, Italienische und Japanische übersetzt, auf deutsch wurde soeben die 4. Ausgabe vorgelegt, d. h. die 3. bei Diogenes, ein unveränderter Neudruck der 2., die Henri F. Ellenberger (1905-1993) noch selbst durchgesehen und verbessert hat.

Als Professor für Psychiatrie war Ellenberger geübt in der Kunst der klinischen Beschreibung, als Titularprofessor für Kriminologie blieb er dabei leidenschaftlich neugierig und unbestechlich kritisch, als einer, der in Afrika, Europa und Nordamerika gelebt hat, hatte er einen offenen Blick für politische und kulturelle Verhältnisse, als Zeitgenosse nutzte er die Wege des persönlichen Zugangs zu historischem Material. Als Psychotherapeut und Historiker war er außergewöhnlich ideenreich. Er hat den Begriff der »schöpferischen Krankheit« geprägt, auf die »Heilwirkung der Wunscherfüllung« hingewiesen und auf den prägenden Einfluß mancher Patientinnen auf die Theoriebildung ihrer Psychotherapeuten, den zu belegen eine besondere Kunst ist. So ist »der Ellenberger« gerade auch für psychotherapeutisch Tätige eine Fundgrube.

Die »Geschichte und Entwicklung der dynamischen Psychiatrie von den Anfängen bis zu Janet, Freud, Adler und Jung« ist in zehn Abschnitte eingeteilt. Die ersten handeln von den »Ahnen der dynamischen Psychotherapie« und der Geschichte dessen, was Ellenberger »die erste dynamische Psychiatrie« nennt, das letzte von der »Heraufkunft der neuen dynamischen Psychiatrie«. Zwischendrin stehen Leben und Werk der vier Titelfiguren.

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