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Schröter, M. (2006). Erik Porge: Schöne Paranoia. Wilhelm Fließ, sein Plagiat und Freud, gefolgt von »In eigener Sache« von Wilhelm Fließ. Aus dem Französischen von Mai Wegener. Wien (Turia + Kant) 2005, 318 Seiten. 29 Euro.. Luzifer-Amor, 19(37):159-161.

(2006). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 19(37):159-161

Erik Porge: Schöne Paranoia. Wilhelm Fließ, sein Plagiat und Freud, gefolgt von »In eigener Sache« von Wilhelm Fließ. Aus dem Französischen von Mai Wegener. Wien (Turia + Kant) 2005, 318 Seiten. 29 Euro.

Review by:
Michael Schröter

Über Wilhelm Fließ ist bisher erstaunlich wenig geforscht worden. Das auf breiten Archivstudien beruhende Buch des Pariser Lacan-Schülers Erik Porge, das im französischen Original schon 1994 erschien, ist immer noch die beste Arbeit über ihn seit der Einleitung von Ernst Kris zur ersten Ausgabe der Fließbriefe (1950). Gut, daß wir dieses Buch dank des Engagements von Mai Wegener jetzt auch auf deutsch haben. Es kreist um den Plagiatsstreit von 1906, entwirft aber von dort aus ein weitgespanntes Bild sowohl von Fließ' Leben und Denken als auch von seiner Beziehung zu Freud. Ein Dokumentenanhang füllt das letzte Drittel des Buchs. Die eigentliche Abhandlung gliedert sich in zwei Hälften, die erste eher erzählend, die zweite interpretierend.

Den Beginn macht eine biographische Skizze von Fließ. Porge betont, daß dessen Vater durch Selbstmord gestorben war, beschreibt seine einjährige Studienreise 1886/87, an deren Ende er Freud begegnete, schildert natürlich die Freundschaft der beiden, stellt einige Informationen über das Leben zusammen, das Fließ - klein, korpulent geworden und von häufigen Migränen geplagt - nach dem Bruch mit Freud führte, und geht auch auf seine Frau und seine Kinder ein.

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