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Wittenberger, A. (2006). Helmut Junker: Beziehungsweisen. Die tiefenpsychologische Praxis zwischen Technik und Begegnung. Tübingen (edition diskord) 2005, 224 Seiten. 19 Euro.. Luzifer-Amor, 19(37):165-166.

(2006). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 19(37):165-166

Helmut Junker: Beziehungsweisen. Die tiefenpsychologische Praxis zwischen Technik und Begegnung. Tübingen (edition diskord) 2005, 224 Seiten. 19 Euro.

Review by:
Annegret Wittenberger

Das ansprechend gestaltete Buch verspricht, durch einen »historischen Überblick über die analytische Einstellung zum Umgang mit Patienten und damit auch zum Selbstverständnis des Analytikers, das sich darin ausdrückt«, die Frage zu beantworten: »Was geschieht wirklich hinter der Tür einer psychotherapeutischen Praxis?« Das macht neugierig. Und der klare, flüssige Stil des Autors macht es leicht, sich auf das Thema einzulassen.

Junker beginnt mit Freuds Beschreibung des idealen Analytikers als Archäologe, Chirurg und Spiegel. Seine ausführlichen Zitate geben ein gutes Bild von der Offenheit der Formulierungen Freuds, aus denen erst seine Schüler definitive, verabsolutierende Regeln gemacht haben, was besonders die Psychoanalyse in den USA geprägt hat. Eingehend beschreibt er dann, wie Ferenczi und Rank das Erleben als wesentliches Agens der Heilung dem Erkennen zur Seite stellten und wie Ferenczi schon früh die Gegenübertragung würdigte. Klassiker, wie z. B. Stones »Die psychoanalytische Situation« von 1961, kann man, lesend, den Zeitströmungen zuordnen und aus dem Kontext besser verstehen. Man erfährt weiter, wie und wann sich neue Strömungen anbahnten, etwa wie die Entwicklung von dreien der »vier Psychologien« (Pine) einen gewissen Angelpunkt schon im Marienbader Kongreß von 1936 hatte und wie der Einfluß Kohuts und damit die Entstehung der »vierten« Psychologie auf dem Hintergrund der spezifischen Weiterentwicklung und auch Verengung der Psychoanalyse in den USA zu verstehen ist.

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