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Müller, T. (2006). Gerhard Stumm, Alfred Pritz, Paul Gumhalter, Nora Nemeskeri und Martin Voracek (Hg.): Personenlexikon der Psychotherapie. Wien-New York (Springer) 2005, 547 Seiten. 69.80 Euro.. Luzifer-Amor, 19(37):170-172.

(2006). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 19(37):170-172

Gerhard Stumm, Alfred Pritz, Paul Gumhalter, Nora Nemeskeri und Martin Voracek (Hg.): Personenlexikon der Psychotherapie. Wien-New York (Springer) 2005, 547 Seiten. 69.80 Euro.

Review by:
Thomas Müller

Mit ihrem Personenlexikon setzen die Mit-Herausgeber Stumm und Pritz nach dem Wörterbuch der Psychotherapie (2000) ihre hilfreichen enzyklopädischen Beiträge zu diesem Arbeitsfeld fort. Wie das Substantiv »Psychotherapie« im Titel verrät, ist auch das neue Lexikon methoden- und schulenübergreifend angelegt. Das ist, historiographisch betrachtet, nicht allein eine interessante Entscheidung, sondern hat auch den Vorteil, daß das Publikum etwas über die vielen sog. eklektischen PsychotherapeutInnen erfährt, die bei der lexikalischen Aufarbeitung der Mitgliedslisten von Vereinigungen aus dem Raster fallen.

Ein weiteres auffälliges Merkmal hängt mit dem offenen Projektdesign zusammen. Die Zusammenstellung von 286 Porträts, erarbeitet von 153 AutorInnen, zieht sich bis in die Gegenwart hinein und umfaßt nicht wenige Zeitgenossen, die, wenn auch teilweise schon recht berühmt, so doch noch sehr lebendig unter uns weilen. In der alphabetischen Auflistung findet man deshalb z.B. Horst Kächele neben C. G. Jung oder Jürg Willi neben Donald Winnicott. Selbstredend bleibt das Lexikon nicht auf Personen aus dem deutschen oder europäisch-kontinentalen Kulturraum beschränkt; das gilt auch für die beteiligten AutorInnen. Angesichts der Emigrationswege vieler Wissenschaftler ist das Werk damit auch ein guter Ausgangspunkt für Recherchen über den transnationalen Wissenstransfer in der Geschichte der Psychotherapie. Zu seinem Zeitrahmen, der im 18. Jahrhundert einsetzt, ist insgesamt zu sagen, daß er wissenschaftshistorisch überzeugt und überschaubar bleibt.

Eine breite Diskussion der behandelten Personen kann hier nicht erwartet werden.

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