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Rutschky, K. (2006). »Lieber Papa!« - »Meine liebe Anna«. Zum Briefwechsel zwischen Freud und seiner jüngsten Tochter. Luzifer-Amor, 19(38):149-152.

(2006). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 19(38):149-152

Kleine Mitteilungen

»Lieber Papa!« - »Meine liebe Anna«. Zum Briefwechsel zwischen Freud und seiner jüngsten Tochter

Katharina Rutschky

Als Highlight unter den vielen Veröffentlichungen, die den 150. Geburtstag von Freud begleitet haben, glänzt ohne Zweifel der Briefwechsel zwischen dem Begründer der Psychoanalyse und Anna, seiner ganz besonderen jüngsten Tochter. Die Edition von Ingeborg Meyer-Palmedo ist das Liebeswerk einer ebenso sachkundigen wie enthusiastischen Herausgeberin, deren Erläuterungen fast so gewichtig und umfangreich sind wie der Briefwechsel selbst. Dieser verebbt allerdings in den letzten Jahren in Telegrammen und wurde ganz am Ende wohl durch Telefonate zwischen London und Paris ersetzt, als Anna dort 1938 am Kongreß der IPV teilnahm. Womit die Privatheit der Beziehung zwischen Vater und Tochter, die sicher beide an eine Veröffentlichung ihrer Briefe nie gedacht haben, auf eine Weise wiederhergestellt wird, die auch der ambitioniertesten Philologie spottet.

Bis dahin aber entschlüsselt Meyer-Palmedo alles, was es zu entschlüsseln gibt, spart nicht mit Querverweisen und Zitaten aus anderem, bereits publiziertem oder unveröffentlichtem Archivmaterial und liefert mit zahllosen biographischen Notizen einen Eindruck vom Menschengeflecht, das sich um die junge Psychoanalyse in einer steten Erweiterung des ohnehin großen Familien- und Freundeskreises von Freud bildete. Keine Mühe hat die Herausgeberin gescheut, sogar den Ferienorten, Hotels und Spazierwegen nachzurecherchieren, von denen in den Briefen - zumeist ja Ferien- und Reisebriefe - die Rede ist.

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