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Giefer, M. (2007). Johannes Cremerius: Ein Leben als Psychoanalytiker in Deutschland, hg. von Wolfgang Mauser unter Mitwirkung von Astrid Lange-Kirchheim, Joachim Pfeiffer, Carl Pietzker und Petra Strasser. Würzburg (Königshausen & Neumann) 2006, 304 Seiten. 29.80 Euro.. Luzifer-Amor, 20(39):170-171.

(2007). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 20(39):170-171

Johannes Cremerius: Ein Leben als Psychoanalytiker in Deutschland, hg. von Wolfgang Mauser unter Mitwirkung von Astrid Lange-Kirchheim, Joachim Pfeiffer, Carl Pietzker und Petra Strasser. Würzburg (Königshausen & Neumann) 2006, 304 Seiten. 29.80 Euro.

Review by:
Michael Giefer

Scheinbar unmerklich hat sich der Zeitraum vom Zweiten Weltkrieg bis Anfang der 70er Jahre selbst für diejenigen, die ihn miterlebt haben, in Geschichte verwandelt. Zur Geschichte der Psychoanalyse in dieser Zeit sind bisher vergleichsweise wenige Arbeiten erschienen. Es gibt einige Darstellungen über die inneranalytischen Auseinandersetzungen nach dem Krieg, aber die Entwicklung in den 50er und 60er Jahren blieb bisher ziemlich im Dunkeln. Diese Phase steht nun im Mittelpunkt der posthum veröffentlichten Autobiographie von Johannes Cremerius. Ehemalige Mitarbeiter von ihm aus dem Freiburger Arbeitskreis Literatur und Psychoanalyse haben Vorarbeiten und Aufzeichnungen für eine Autobiographie, die sich in seinem Nachlass fanden, redaktionell überarbeitet und herausgegeben.

Cremerius (1918-2002) zählte zu den herausragenden Persönlichkeiten der deutschen Psychoanalyse in den vergangenen fünfzig Jahren. Sein Name ist vor allem mit der Etablierung der psychoanalytisch orientierten Psychosomatik an verschiedenen Universitäten, mit psychoanalytischer Literaturwissenschaft und Kritik an der institutionalisierten Psychoanalyse verbunden. Er hat nie gezögert, öffentlich deutlich Stellung zu beziehen und kämpferisch seine Vorstellungen zu vertreten. Dies lässt sich in seiner Autobiographie lebhaft nachvollziehen, in der Cremerius seine eigene Entwicklung und sein Wirken als Psychoanalytiker ebenso schildert wie die Auseinandersetzungen um die Etablierung der Psychoanalyse in Medizin und Gesellschaft im Deutschland der Nachkriegszeit.

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