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Klemperer, P. (2008). Erinnerungen an Sigmund Freud und die Anfänge der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung. Ein Interview mit K. R. Eissler (1952). Luzifer-Amor, 21(42):134-160.

(2008). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 21(42):134-160

Quellentext

Erinnerungen an Sigmund Freud und die Anfänge der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung. Ein Interview mit K. R. Eissler (1952)

Paul Klemperer

Herausgegeben von Peter Klemperer und Michael Schröter

Persönliche Vorrede (P. K.)

Als meine Frau und ich Ende der 1940er Jahre in Berlin Medizin studierten, wurden wir von vielen unserer Professoren gefragt, ob wir mit Georg und Felix Klemperer verwandt seien. Sie waren beide vor 1933 Chefärzte an Berliner Krankenhäusern gewesen und waren Brüder meines Vaters. Unsere drei Söhne wurden während ihres Medizinstudiums in den 1970er Jahren häufig nach Paul Klemperer gefragt, der den damals verbreiteten Krankheitsbegriff der Collagenosen geprägt hatte. Diese Verwandtschaft bestand um einige Ecken.

Ich selbst bin auf Paul Klemperer zuerst in dem Familienstammbaum gestoßen, den der Medizinalrat Josef Klemperer erforscht hat, der bald nach dem Krieg aus der Emigration heimgekehrt war und in Freiburg lebte. Später begegnete ich Paul Klemperer wieder in der psychoanalysegeschichtlichen Literatur, wo er als frühes Mitglied der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung erscheint.

1982 konnten wir seine über 80-jährige Witwe, ungarische Jüdin, in ihrer schönen Wohnung am New Yorker Central Park besuchen. Sie war eine rüstige und charmante alte Dame sehr lebhaften Geistes, die noch mehrmals in der Woche in das nahegelegene Mount Sinai Hospital ging, um dort zu mikroskopieren. Ihren eigentlichen Beruf als Kinderpsychiaterin hatte sie des Alters wegen aufgegeben. Von dem, was sie uns über ihren Mann erzählte, ist mir die Geschichte in Erinnerung geblieben, wie er aus dem Ersten Weltkrieg heimgekehrt sei, in dem er als pathologischer Anatom gearbeitet hatte.

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