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Wulff, M. (1930). Zur Stellung der Psychoanalyse in der Sowjetunion: Bemerkungen zu dem Artikel von W. Reich. Psychoanalytische Bewegung, 2(1):70-75.
    

(1930). Psychoanalytische Bewegung, 2(1):70-75

Zur Stellung der Psychoanalyse in der Sowjetunion: Bemerkungen zu dem Artikel von W. Reich

M. Wulff

Diese Bemerkungen zu den im vorigen Heft veröffentlichten Notizen Dr. Reichs über die Beobachtungen einer Rußlandreise werden schon darum sehr interessieren, weil Dr. Wulff viele Jahre hindurch, bis vor einigen Jahren, der Präsident der „Russischen Psychoanalytischen Gesellschaft” war.

Im Heft 4 (1929) der „Psychoanalytischen Bewegung” hat Dr. W. Reich einen Aufsatz über „Die Stellung der Psychoanalyse in der Sowjetunion” veröffentlicht, in dem er seine Eindrücke von einer Reise im U. S. S. R. mitteilt. Wer aber in diesem Aufsatz eine objektive Schilderung der gegenwärtigen Situation oder die geschichtliche Entwicklung der Psychoanalyse in Rußland zu finden glaubt, der wird in seiner Erwartung arg enttäuscht. Die Publikation Reichs ist, im Grunde genommen, nur ein Versuch, die psychoanalytischen Lehren den Wünschen und Forderungen ihrer kommunistischen Kritiker anzupassen, um diesen die psychoanalytischen Lehren von ihrem Standpunkt aus annehmbar zu machen. Der Psychoanalyse ist es aber bei diesem Versuch sehr schlecht ergangen, es wurde an ihr eine richtige Verstümmelung vorgenommen und so viel von ihr abgetragen, so viel vom Grundlegenden aufgeopfert, daß das Übriggebliebene noch kaum den Namen Psychoanalyse zu verdienen scheint.

Reich fängt mit einem ziemlich offenen Geständnis an: „In den Jahren 1922 und 1923 soll sich die kommunistische Jugend sehr für die Psychoanalyse interessiert haben.

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