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Bader, K.S. (1949). KRIMINALPSYCHOLOGIE ODER FORENSISCHE PSYCHOLOGIE? Zugleich eine Besprechung. Psyche – Z Psychoanal., 2(3):442-448.
   

(1949). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 2(3):442-448

KRIMINALPSYCHOLOGIE ODER FORENSISCHE PSYCHOLOGIE? Zugleich eine Besprechung

Karl Siegfried Bader

„In die tägliche Arbeit der Strafgerichte hat die Psychoanalyse bisher nicht einzudringen vermocht, und es besteht wohl auch keine Aussicht, daß dies in absehbarer Zeit geschehen werde.“ Dieses etwas apodiktische Urteil fällt die erste, kurze, in ihrem Gesamtanspruch noch recht bescheidene Zusammenfassung kriminologischer Nachkriegserkenntnisse, die jüngst Gerhard Ledig vorgelegt hat. Er gibt damit allerdings wohl den heutigen Stand der herrschenden Meinung deutscher Kriminalistik wieder. Ob die Prophezeiung recht behalten wird, muß die Zukunft lehren. Vielleicht sind die Impulse, die der in Deutschland betriebenen Kriminologie von außen, insbesondere aus der angelsächsischen Welt erstehen, doch stärker, als hier angenommen wird.

Das neue Buch von Paul Reiwald, das er seinem 1946 erschienenen „Handbuch der Massenpsychologie“ folgen läßt, scheint uns wenig geeignet zu sein, das gerade in Deutschland gegen die psychoanalytische Methode herrschende Vorurteil zu zerstreuen. Der Eindruck, den beide Werke, vor allem aber das hier zu besprechende jüngste Buch, erwecken, ist zu zwiespältig, um die überwiegend rationalistisch-praktische Denkweise der kriminalistischen Forschung maßgeblich zu beeinflussen. Dem typischen Bedürfnis deutscher Wissenschaft zumal, ein breites System zu schaffen und die Gesamtheit der Erscheinungen in ein solches, häufig allzustarres System einzubauen, kommt die Darstellung Reiwalds zu wenig entgegen.

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