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Spengler (1949). Philosophische Anthropologie: Fromm, Erich: Man for Himself, An Inquiry into the Psychology of Ethics, New York-Toronto 1947, Rinehart and Comp., 254 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 3(3):194-202.

(1949). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(3):194-202

Philosophische Anthropologie: Fromm, Erich: Man for Himself, An Inquiry into the Psychology of Ethics, New York-Toronto 1947, Rinehart and Comp., 254 Seiten.

Review by:
  Spengler

In diesem neuesten Werk, das als Fortsetzung von Escape from Freedom, gedacht ist, geht es Fromm darum, den Standort des heutigen Menschen, seine Not und die Ursache seines ethischen Versagens zu bestimmen, um einen Weg zu einer freien Lebensgestaltung aufzeigen zu können.

Der Autor geht davon aus, daß trotz der Beherrschung der materiellen Welt der Mensch sich in wachsendem Maß unglücklich und hilflos in ein Leben geworfen fühlt, das er nicht mehr gestalten kann, weil er in dem Grade, wie sein Wissen um äußere Dinge zunahm, das Verständnis für seine eigene Existenz und für die Gesetze, die sie beherrschen, das Wissen um die Energien in ihm und ihre produktive Anwendung verloren hat.

Da beim Studium der Persönlichkeit ethische Probleme an hervorragender Stelle stehen, hat es sich Fromm zur Aufgabe gemacht, die Grundlagen einer neuen Ethik aufzuzeigen.

Es steht für ihn fest, daß der menschliche Verstand befähigt ist, gültige ethische Normen zu schaffen. Er geht mit der Auffassung Spinozas einig, nach der die Quellen solcher Normen in der menschlichen Natur selbst zu finden sind, daß sie auf Qualitäten beruhen, welche dieser innewohnen und daß ihre Verletzung zu geistiger und emotionaler Desintegration führt.

Fromm stellt sich also in bewußten Gegensatz zu Freud, der ethischen Normen keinerlei Allgemeingültigkeit zusprechen konnte, da sie ein Ausdruck irrationalen Geschehens seien.

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