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Trüb (1949). Buber, Martin: „Dialogisches Leben“. Zürichs 1947, Pegasus-Verlag, 659 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 3(3):202-204.

(1949). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(3):202-204

Buber, Martin: „Dialogisches Leben“. Zürichs 1947, Pegasus-Verlag, 659 Seiten.

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  Trüb

Mit diesem Sammelband tritt Martin Buber nach einem Jahrzehnt des Schweigens im deutschsprachigen Europa endlich wieder alle Tageslicht. Die darin enthaltenen vier ersten Schriften sind dem deutschen Leser aus der Vorkriegszeit schon bekannt: „Ich und Du“ (1923), „Zwiesprache“ (1932), „Die Frage an den Einzelnen“ (1936), „Die Rede über das Erzieherische“ (1926). Neu hinzugekommen sind: eine Rede „Über Charaktererziehung“ und die 150 Seiten starke philosophische Abhandlung über „Das Problem des Menschen“, welch beide Arbeiten 1941 und 1942 in hebräischer Sprache publiziert wurden.

Alle sechs Schriften und Reden sind, wie Martin Buber im Vorwort dieser sehr schön ausgestatteten Ausgabe sich äußert, in der Absicht entstanden, auf eine vom Denken unserer Zeit vernachlässigte Wirklichkeit hinzudeuten, die für das Dasein des Menschen „die wesentliche ist, mächtig an Sinn und rettender Kraft“. Buber betrachtet seine Lehre als einen Versuch, durch die Klärung der Kategorie der „dialogischen Existenz neuen Grund für das menschliche Lebenkönnen“ zu legen. Es ist ihm wichtig, festzustellen, daß auf einigen Gebieten des Lebens und des Wissens bereits an der Anwendung der von ihm gewonnenen Erkenntnisse gearbeitet wird, daß wir aber erst im Beginn ihrer praktischen Auswirkung stehen.

Am Anfang der Reihe steht sein 1916 entworfenes, 1919 niedergeschriebenes und 1923 im Inselverlag erschienenes „Ich und Du“, das in deutschen Leserkreisen wohl am besten bekannt geworden ist. Zu dieser grundlegend wichtigen, die widerspruchsvolle menschliche Existenz psychologisch und philosophisch erhellenden Abhandlung sollen die folgenden fünf Schriften als Erläuterung und als Ergänzung dienen. In „Zwiesprache“ wird das dialogische Prinzip in phänomenologischen Betrachtungen und Beschreibungen konkreter menschlicher Lebenssituationen besinnlich vergegenwärtigt und verdeutlicht. „Die Frage an den Einzelnen“ untersucht die Bedeutung des dialogischen Prinzips im Verhältnis der menschlichen Person zum öffentlichen Leben.

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