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Neumann (1949). Dessoir, Max: Das Ich — Der Traum — Der Tod. Stuttgart 1947, Ferdinand Enke, 192 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 3(3):222.

(1949). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(3):222

Dessoir, Max: Das Ich — Der Traum — Der Tod. Stuttgart 1947, Ferdinand Enke, 192 Seiten.

Review by:
  Neumann

Dieses Buch ist weder, wie man aus dem Titel vermuten könnte, ein philosophisches, das sich um die Metaphysik der Person bewegt, noch ein psychologisches oder tiefenpsychologisches, sondern in der Tradition der bekannten Anschauungen Dessoirs ein parapsychologisches. Verfasser weist auf die bekannte Tatsache bin, daß er sich mehr als ein Menschenalter mit den Fragen des Spiritismus befaßt hat, und kommt doch am Ende seines Lebens zu dem Ergebnis: „Die sogenannten okkulten Tatsachen stehen genau dort, wo sie immer standen: teils geglaubt, teils verworfen.“ — „Meine Erfahrungen baben mich mißtrauisch gemacht.“ —

Unter umfassender Kenntnis des Materials untersucht Dessoir die angeblichen Beweise für das Fortleben nach dem Tode und die Einwirkungen von Geistern auf die Lebenden, wie sie in Erscheinungen Verstorbener in Materialisationen und im Spuk sich zeigen. Nach Abzug von unzureichend exakten Beobachtungen und Entlarven von Betrügern bleiben banale Mitteilungen angeblicher Geilster übrig. Der Kritik standhalten aber Phänomene, die Verfasser als Gedankenübertragung, Telepathie, Hellsehen, elektrischen Schlag, Aussenden von Erregungen Sterbender bezeichnet. Das gilt für die nicht zu leugnenden Wahrträume. An Stelle „spiritisbischer“ Erklärungen versucht Dessoir andere zu geben, sowohl psychologisch wie er-kenntnistheoretisch. Die „Toten“, die sich manifestieren, sind abgespaltene Teile der Person, die aus dem Unbewußten auftauchen, sowohl bei dem Medium wie bei den Sitzern.

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