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Milscherlich (1949). Zulliger, Hans: Tiefenpsychologische Ergebnisse eines Rorschach- und Behn-Tests bei einem fünfzehnein-halbjährigen Mädchen. Zeitschrift für Rinderpsychologie 15, 1949, Heft 5.. Psyche – Z Psychoanal., 3(3):231-232.

(1949). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(3):231-232

Zulliger, Hans: Tiefenpsychologische Ergebnisse eines Rorschach- und Behn-Tests bei einem fünfzehnein-halbjährigen Mädchen. Zeitschrift für Rinderpsychologie 15, 1949, Heft 5.

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  Milscherlich

Verfasser stellt in der bei ihm gewohnten klaren und plastischen Weise ein Bauernmädchen vor, das zum erstenmal von zu Hause getrennt an ihrer Arbeitsstelle mit heftigen Kopfschmerzen, Weinkrämpfen und Heimweh erkrankt und heimgeholt werden muß. Der zugezogene Hausarzt wurde von den Eltern um Rat befragt, ob Strenge oder Nachsicht erzieherisch geboten sei. Er veranlaßt die Testuntersuchung. Verfasser fand nun „in den Tests einige Deutungen, die über das rein Rechnerische (die ‚Verrechnung‘) hinaus“ Aufschluß über die, wie Rorschach sagte, „Komplexmerkmale“ der Patientin erstaunlich klar Antwort gaben. — Es handelt sich um die Antworten zu ROTf. III:„Jemand, der sich im Brünn-chen die Hände wäscht“; zu Bero Tf. V: „Brunnentrog“ (c-Lage der Tf.); zu Bero VI: „Gestalt mit abgefrorenen Händen, gebückt“; zu Bero VII: „Schneemann“. — Indem Verfasser diese Antworten so deutet als ob es sich um — gewiß nicht unbekannte — Traumsymbole handle, kommt er zum Schluß, daß die Patientin von Onanie-ängsten geplagt ist. Durch diese Kombination des „Rechnerischen“ (im Sinne der Formalbewertung) mit dem Verstehen der Antworten als echter Symbolbildungen für unbewußte, drängende, ungelöste Lebensprobleme bekommt die durchschnittliche Testpsychologie eine erhebliche Vertiefung, und zwar in Richtung auf ein direktes Subjekterfassen statt einer Eigenschaftsanalyse.

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