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v. Weizsälcker, V. (1949). PSYCHOSOMATISCHE MEDIZIN. Psyche – Z Psychoanal., 3(5):331-341.

(1949). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(5):331-341

PSYCHOSOMATISCHE MEDIZIN

V. v. Weizsälcker

Meine Damen und Herren ! Es hängt viel davon ab, was wir überhaupt krank nennen, und nicht jedes Kopfweh braucht als Krankheit anerkannt zu werden. Danach geltem dann nicht alle, die zum Arzte kommen, als krank; aber auch nicht alle, die krank sind, gehen zum Arzte. Für das Gesundheitswesen eines Landes ist diese Patieniteniströmung aufschlußreicher als ein wissenschaftlicher Krankheitsbegriff; die Patienteniströmung zeigt den Krankheitsbegriff, der wirksam ist, nicht den, der richtig wäre.

Es sind nun besonders auch religiös-erregte, politisch-bewegte und moralischerschütterte Naturen, welche sich der psychosomatischen Medizin zuwenden. Philosophisch-problematische Menschen interessieren sich für sie, ergreifen sie aber nicht praktisch. Bei den Patienten aber sind es oft die Enttäuschung nach somatischer Therapie, die Ahnung eines anderen Zusammenhanges und ein kräftiger ursprünglicher Sinn, welche eine andere Behandlung suchen lassen.

Die Seele scheint den so Zugewandten doch wichtiger zu sein als der Körper; aber gerade diese merken dann, der Leib sei doch die am meisten gewisse, die unanfechtbare Bewährung der Seele.

So will ich also versuchen, ob hier eine gewisse Klärung möglich ist. Von einer auch nur kurzen Einführung in Arbeitsweise und Problemlage kann freilich keine Rede sein. Sondern die Situation, welche der erste Halbtag dieses Kongresses festhalten sollte, besteht darin, daß die ganze Medizin teils durch Kritik von außen, teils durch Selbstkritik, teils durch die Einwirkung psychologischer Denkweise und Methode vor (neuen Aufgaben steht.

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