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Gessner, G. (1949). ÜBER DAS FEUERLAUFEN BEI DEN GUARANIS. Psyche – Z Psychoanal., 3(7):501-506.

(1949). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(7):501-506

ÜBER DAS FEUERLAUFEN BEI DEN GUARANIS

Gualterio Gessner,

Vorbemerkung: Die im folgenden Aufsatz beschriebene Sitte des Feuerlaufens verdient in vieler Hinsicht unsere Aufmerksamkeit. Der Brauch, weit über die Erde verbreitet, gehört zu jenen psychophysischen Leistungen, die durch das Vordringen der Europa entstammenden Zivilisation wie alle Leistungen alter Lebensgefüge immer seltener werden. Für den durchschnittlichen, seinem Bewußtsein wie seinem Selbstbewußtsein gleichermaßen verpflichteten „weißen Mann“ handelt es sich hier um ein Folklore vom Rang eines guten Varietéaktes. Je mehr aber die Ethnologie von der Hybris eines naiven Europāomorphismus sich befreit, desto deutlicher wird für uns, daß wir gehalten sind, dort, wo wir Zeugnissen eines ālteren menschlichen Herrschens in der Welt begegnen, Ehrfurcht zu empfinden. Der Brauch des Feuerlaufens scheint uns so bedeutend wie unverstāndlich; und wenn wir uns fragen, in einem ganz und gar unsentimentalen Sinn, was wir daraus zu lernen vermöchten, so ist dies vorerst noch wenig genug. Immerhin dies, daß die menschliche Leistungskraft in verschiedenem historischem und kulturellem Raum sehr verschiedenartig zu sein vermag — und, wie die Ausführungen des Autors zeigen, in einem strengen Verhāltnis gegenseitiger Ausschließlichkeit zueinander steht.

Dr. Gessner, Bürger Zürichs, einst (mit einer Arbeit über Cimabue) als Kunsthistoriker promoviert, lebt seit mehr als zwei Jahrzehnten als Pflanzer im nördlichen Argentinien.

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