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Giese, H. (1949). VOM AUSDRUCK MÄNNLICHER HOMOSEXUALITÄT. Psyche – Z Psychoanal., 3(7):513-516.

(1949). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(7):513-516

VOM AUSDRUCK MÄNNLICHER HOMOSEXUALITÄT

Hans Giese

Der Ausdruck zeichnet sich im Gesicht einer Person, in Gang, Schrift, Geste oder dergleichen. Im Ausdruck drückt sich aus, was Einer „ist“ und wie er was ist. Einerseits zeigt sich die Natur hier in ihrer „unvergleichbaren Originalität“ (Lipps), andererseits in ihrem konventionellen Auftritt. Menschliche Natur ist nämlich als „Da-“ in eine „Welt“ geworfen (Heidegger). Inder-Welt-sein meint ein „eigenes“ und ein fremdes, und zwar als Auftrag, das Eigene aus dem Fremden zu gewinnen. Mit dem ontologischen Begriff des „eigentlichen“ Daseins erhält das Denken über den Menschen eine bestimmende Aussage, daß nämlich menschliche Natur ein Auf-dem-Wege-sein ist zu sich selbst, zur „eigentlichen“ Existenz. Zunächst ist das Dasein fremd, schlechthin „man“ (und zumeist bleibt es so). Es verständigt sich in handlichen Regeln und öffentlichen Normen, denen es „verfallen“ ist. Der Ausdruck solchen Verfallenseins macht zum Beispiel aus „dem“ Soldaten „einen“ unbekannten, den man opfert. Solches Verfallensein drückt sich aber auch im Geschäftsgang der Alltäglichkeit aus, der die „allgemeine. Lage“ sondiert. Man kann Meister darin werden, als Spieler zum Beispiel. Menschliche Natur ist hier, weil wesenhaft verfallend, in der Unwahrheit (nicht im Irrtum, was eine besondere Wahrheitsform sein kann).

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