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Schwarz, J.W. (1949). EINE IMITATIO PATRIS FILIIQUE. Psyche – Z Psychoanal., 3(8):575-588.

(1949). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(8):575-588

EINE IMITATIO PATRIS FILIIQUE

Joachim Wolfgang Schwarz

In seiner 1936 erschienenen Studie „Psychogene Angina“ schilderte Rudolf Bilz, wie ein 35jähriger begabter Jurist sich der „Generationsaufgabe“ entzog. Er stand vor der Verlobung mit einem „schönen und gescheiten“ (und fügen wir hinzu: ebenbürtigen) Mädchen, doch ehe es zu der entscheidenden Aussprache kam, erkrankte Peter — wie wir ihn nennen wollen — an einer Angina mit Diphtherieverdacht, die seine Aufnahme ins Krankenhaus rechtfertigte. Statt zu dem Verlobungsspaziergang kam es zu einer kurzen, konventionellen Begegnung am Krankenbett. Die junge Dame reiste in ihre Heimat ab, Peter blieb unverlobt und war bald wiederhergestellt. Der „junge Mann“ hatte versagt, als es galt, Verlobter und damit, der bürgerlich-soliden Vorstellung nach, auch Ehemann und Vater zu werden. Er blieb, was er war: „junger Mann“. Sein Widerstand gegen das Thema der Geburt eigener Kinder (und fügen wir hinzu: seiner eigenen Wiedergeburt) war so tief, daß seine sonst reichlich strömenden Einfälle und Träume versiegten, ja ihm einmal (das Schwangerschaftssymptom!) Erbrechen drohte. Er war, so stellte sein „Nervenarzt“ in seiner umfassenden Untersuchung fest, von einer tödlich drohenden „sakralen Instanz“ abgehalten worden, im Vollsinne Mann und Vater zu werden. Doch weshalb das geschah, blieb ebenso verschleiert wie die Ursachen, die ihn an der vollen Entfaltung seiner nicht geringen beruflichen Gaben hemmten.

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