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Schwarzmann (1949). Sachs, Hanns: Masks of Love and Life. Cambridge, Mass. 1948 (SCI-Art Publishers), 303 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 3(9):644-646.

(1949). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(9):644-646

Sachs, Hanns: Masks of Love and Life. Cambridge, Mass. 1948 (SCI-Art Publishers), 303 Seiten.

Review by:
  Schwarzmann

Das vorliegende Buch will die grundlegenden Möglichkeiten der psychoanalytischen Betrachtungsweise für die Psychologie des Normalen beleuchten. Wie schon der Titel andeutet, handelt es sich vor allem um die Darstellung jener Kräfte und Strebungen, die die reinen Lebens- und Liebens-Äußerungen in irgendeiner Art verändern, beziehungsweise durch Tarnung verdecken. Diese Tarnungen sind erkennbar in allen Zweigen der Lebensgestaltung, so in der Kunst, in den sozialen Wissenschaften. der Anthropologie, der Mythologie, und anderen. Fruchtbar gemacht werden diese Erkenntnisse vor allem in der Erziehung und im Aufbau der zwischenmenschlichen Beziehungen; ihr Ziel ist die Lösung des Individuums aus jenen Verkrampfungen, die ihm ein Leben in innerer Freiheit erschweren oder gar verunmöglichen. Die ausgezeichnete Metapher des „Eingeschlossenseins in einem Raum mit offenen Türen.“ veranschaulicht schlagartig, was für das Leben des heutigen sogenannten Kulturmenschen charakteristisch ist: die Angst. nämlich die Angst vor den triebhaften Wünschen und Versuchungen, die verdrängt, aber nicht verarbeitet werden. Da damit die Türen im Bewußtsein zwar geschlossen, im Unbewußten aber weiterhin geöffnet bleiben, ergibt sich der Konflikt, der je nach dem Verhältnis der Triebansprüche zu der Stärke, die zu ihrer Verdrängung investiert wird, in die Neurose oder aber in die Nivellierung im Alltag, in die geistige Gleichschaltung und den Verlust der schöpferischen Kräfte führt. Nur die geistigen Abenteurer haben den Mut, durch die „offenen Türen.“ hindurchzugehen, (aber auch sie nur mit ängstlichen und Schuldgefühlen).

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