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v. Eckardt-Jaffe (1949). Maeder, Alphonse: Selbsterhaltung und Selbstheilung. Zürich 1949, Rascher, 332 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 3(9):646-648.

(1949). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(9):646-648

Maeder, Alphonse: Selbsterhaltung und Selbstheilung. Zürich 1949, Rascher, 332 Seiten.

Review by:
  v. Eckardt-Jaffe

Das 1949 erschienene Buch Maeders, auf Vorlesungen aus den Jahren 1945 bis 1947 fußend, stellt nichts weniger als den Versuch eines selbständigen psychotherapeutischen Lehrgebäudes synthetisch-final gerichteter Art dar. Die Wurzeln dieses Unternehmens liegen weit zurück — zwei Anliegen ziehen sich offenkundig durch das klar aufgebaute Buch (das zwar durch Maeders 1945 erschienene „Wege zur seelischen Heilung.“ und durch eine angekündigte Fortsetzung über die Rolle des Arztes in der Therapie ergänzt wird, aber das angestrebte System der Persönlichkeitsbetrachtung schon deutlich umreißt —) Anliegen, die aus zwei Begegnungein erwachsen. Das eine ist der Nachweis einer dynamisch-zielgerichteten Selbsttätigkeit der Seele zur Erlangung, Konservierung, Wiederherstellung einer Ganzheit — in Parallele zu einer final-strebenden regulierenden und regenerierenden Tendenz im Biologischen, die den Autor seit einer ersten Begegnung mit dem Biologen und Philosophen Driesch 1903 in Neapel zunehmend bewegt. Das andere ist eine ebenfalls früh beginnende (etwa seit 1910) und nicht immer schmerzlose Auseinandersetzung mit Freud und der kausal-analytischen Betrachtungsweise in der Tiefenpsychologie. Maeder formuliert den Konflikt einmal abgekürzt als Gegensatz zwischen wissenschaftlicher und ärztlicher Einstellung in der Therapie.

Der erste Teil, vom Kranken und der Krankheitslehre, bringt einen praktischen Abriß der Neurosenlehre und der Tätigkeit des Psychotherapeuten.

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