Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To review an author’s works published in PEP-Web…

PEP-Web Tip of the Day

The Author Section is a useful way to review an author’s works published in PEP-Web. It is ordered alphabetically by the Author’s surname. After clicking the matching letter, search for the author’s full name.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Dührssen (1949). Schneider, Kurt: Die Beurteilung der Zurechnungsfähigkeit. Ein Vortrag. Stuttgart 1948 (Georg Thieme), 24 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 3(9):670.

(1949). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(9):670

Schneider, Kurt: Die Beurteilung der Zurechnungsfähigkeit. Ein Vortrag. Stuttgart 1948 (Georg Thieme), 24 Seiten.

Review by:
  Dührssen

In dieser Arbeit unternimmt es der Verfasser, die Überlegungen aufzuzeigen, mit deren Hilfe wir zu einer Beurteilung der Zurechnungsfähigkeit bei den verschiedenen Arten seelischer Abnormität gelangen können.

Grundvoraussetzung, ist die von Schneider vorgeschlagene Gliederung, daß seelische Abnormitäten 1. als Folge von Krankheit, 2. als bloße Spielart seelischen Wesens vorkommen können. „Krankheit“ soll dabei ein rein medizinischer Seinsbegriff sein, der eine bekannte oder postulierte krankhafte Veränderung im körperlichen Organsystem voraussetzt. Seelisch abnormes Verhalten, das auf Grund solchen Organ-Veränderungen vorkommt, gehöre zur Gruppe 1. Die zur Gruppe 2 gehörigen seelischen Abnormitäten haben als körperliches Korrelat lediglich Variationen, nicht Krankheiten morphologischer oder funktioneller Art. Zu ihnen gehören : Abnorme Verstandesbegabungen, leibliche Triebabnormitäten, abnorme (psychopathische) Persönlichkeiten, abnorme Erlebnisreaktionen.

Die psychopathologischen Talbestände, die im § 51 StGB aufgeführt werden — nämlich Bewußtseinsstörung, krankhafte Störung der Geistestätigkeit und Geistesschwäche —, sind nach Schneider mit der von ihm vorgeschlagenen Gliederung zu einer praktisch befriedigenden Deckung zu bringen. Man würde demnach die ganze Gruppe 1 und aus Gruppe 2 die reaktiven Affektdämmerzustände sowie die angeborene Geistesschwäche exkulpieren; dies allerdings nur bei der Anwendung von Schneiders Krankheilsbegriff.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.