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Huebschmann, H. (1950). ÜBER DIE PATHOGENESE DER TUBERKULOSE. Psyche – Z Psychoanal., 3(10):741-758.

(1950). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(10):741-758

ÜBER DIE PATHOGENESE DER TUBERKULOSE

Heinrich Huebschmann

Es ist eine merkwürdige, aber nicht zu bestreitende Tatsache, daß der Gedanke an die Beteiligung komplexerer Faktoren bei der Pathogenese, dar sich für eine große Anzahl von Krankheiten mehr und mehr durchzusetzen beginnt, in einem Gebiet der Krankheitslehre praktisch noch nicht aufgetaucht ist, in dem Bereich der Infektionskrankheiten. Der Grund dafür ist indes leicht einzusehen. Scheint doch bei der Infektionskrankheit die Ätiologie so eindeutig durch den Erreger bestimmt zu sein, daß das Bedürfnis nach der Aufdeckung anderer pathogener Momente nicht aufkam. Die Erforschung der Krankheit bestand in der Aufklärung der Lebensbedingungen der Mikroben, und die aus dieser Forschungsrichtung erwachsene Sero- und Chemotherapie bestätigten diese Auffassung der Pathogenese weitgehend.

Aber der Arzt, der täglich die Wirklichkeit am Krankenbett erlebt, erkennt, daß der Erreger zwar eine unerläßliche Bedingung für das Zustandekommen einer Infektionskrankheit ist, daß er aber nicht die einzige und nicht die zureichende Bedingung darstellt. Um der wirklichen Entstehung eines infektiösen Krankheitsprozesses gerecht zu werden, bedarf es der Heranziehung weiterer, determinierender Faktoren. Man muß häufig zu Hypothesen und Extrapolationen von Laboratoriumsbeobachtungen seine Zuflucht nehmen. Aber dann verläßt man leicht den Boden klinischer Erfahrung, und man gewinnt zudem meist keine Handhabe für die Klärung des jeweils vorliegenden Einzelfalles.

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