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Tip: To use Evernote for note taking…

PEP-Web Tip of the Day

Evernote is a general note taking application that integrates with your browser. You can use it to save entire articles, bookmark articles, take notes, and more. It comes in both a free version which has limited synchronization capabilities, and also a subscription version, which raises that limit. You can download Evernote for your computer here. It can be used online, and there’s an app for it as well.

Some of the things you can do with Evernote:

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Giese, H. (1950). ÜBER EXISTENZ UND RECHT: Bemerkungen zur Diskussion um den § 218 StGB. Psyche – Z Psychoanal., 3(10):791-795.

(1950). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(10):791-795

ÜBER EXISTENZ UND RECHT: Bemerkungen zur Diskussion um den § 218 StGB

Hans Giese

I

Die Frage erlaubter oder unerlaubter Schwangerschaftsunterbrechung, die heute wieder diskutiert wird, ist nicht nur von engerem, speziell abgestimmtem Interesse, sondern führt darüber hinaus in grundsätzliche Bereiche. Eine praktische Anweisung kann nicht ohne Beachtung der theoretischein Vernunft gegeben werden, und vollends nicht ein allgemeingültiges Rezept. Dazu ist das Problem zu differenziert und, wie gezeigt werden kann, auch — wie jedes echte Problem — zu widerspruchsvoll. Die Erkenntnis der Con-tradictio leitet zum „eigentlichen“ Adjeetum hin, das erst infolge seiner Contradictio ist.

Hier wird eine Frage gestellt, die gefährlich nahe denen nach „Mord“, „Tötung“ und dergleichen benachbart liegt. Denn ein Leben ist es doch, das getötet werden soll, ein Leben freilich, das eigener Art ist und nur im eingeschränkten Sinn als „menschliches“ bezeichnet werden kann. Dieses Leben „existiert“; so zwar, daß ihm ein existenzcharakteristisches Merkmal — Haltung — abzusprechen ist. Die Unvergleichbarkeit seiner Originalität bedeutet es aber als existierend, das heißt da-seiend. Dem Seinscharakter dieses Wesens kommt ein Werden zu, ein Auf-dem-Wege-Sein zum Mitsein. Es „ist“ mehr, als daß es „nicht“ sei. Juristisch mag es als handlungsfähiges Wesen erst mit dem Tage der Geburt sein, da vorher nicht damit „gerechnet“ werden kann.

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