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Galvin, J. (1950). TOD, TRAUER UND BEGRÄBNIS. Psyche – Z Psychoanal., 3(10):796-800.

(1950). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(10):796-800

TOD, TRAUER UND BEGRÄBNIS

James Galvin

Nur wenige Erlebnisse verursachen so angstvolle Gefühle wie die, die mit Tod, Trauer und Begräbnis zusammenhängen. Leid und Angst wirken hier so stark, daß wir geradezu ein System von Aberglauben und Magie entwickeln mußten, um damit fertig zu werden. Natürlich versteht kaum einer, der an solchen magischen Bräuchen bei einem Begräbnis teilnimmt, ihren wirklichen Sinn.

Keine menschliche Beziehung ist vollkommen harmonisch zu nennen. Mag ein Mensch einen andern auch noch so innig lieben, diese Liebe ist zeitweilig nicht ganz rückhaltlos. Selbst gut eingespielte und im allgemeinen erfreuliche menschliche Beziehungen erleiden gelegentlich Unterbrechungen durch plötzlich aufflammende Aggression oder gar durch offenen Haß. Diese charakteristische Ambivalenz tritt beim Kinde bildhaft zutage. Beim kleinen Kind verwandelt sich ganz normalerweise von einer Minute zur andern sein „ich Hebe dich“ in ein „ich hasse dich“.

Diese Ambivalenz in den menschlichen Beziehungen tritt dann außerordentlich bedeutsam hervor, wenn ein geliebter Mensch stirbt; je mehr Aggression dieser Liebe beigemischt war, um so heftiger ist der unvermeidliche Schmerz über den Verlust des libidobesetzten Objekts. Der Schock, den die aufgewühlten Gefühle, die uns zu überwältigen drohen, verursachen, ist so stark, daß wir verzweifelt jeden nur verfügbaren Abwehrmechanismus zu Hilfe rufen.

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