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Tip: To use Evernote for note taking…

PEP-Web Tip of the Day

Evernote is a general note taking application that integrates with your browser. You can use it to save entire articles, bookmark articles, take notes, and more. It comes in both a free version which has limited synchronization capabilities, and also a subscription version, which raises that limit. You can download Evernote for your computer here. It can be used online, and there’s an app for it as well.

Some of the things you can do with Evernote:

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  • Save bookmarks to articles

 

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Friedemann, A. (1950). Bettermann, Albrecht O.: Psychologie und Psychopathologie des Wertens. Meisenheim (Glan) 1949. Westkulturverlag Anton Hain, 86 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 3(12):918-919.

(1950). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(12):918-919

Bettermann, Albrecht O.: Psychologie und Psychopathologie des Wertens. Meisenheim (Glan) 1949. Westkulturverlag Anton Hain, 86 Seiten.

Review by:
Adolf Friedemann

Es handelt sich um einen glücklichen Versuch, den Vorgang der Wertung psychologisch zu erfassen.

Der taxierenden Wertung, die sich des Wertes als Besitz zu bemächtigen versucht, stellt der Verfasser die emphatische Wertung gegenüber, in der sich der Wertende dem Wert hingibt. Für beide Bezüge wird das Verhältnis des Wertenden zum Wert, sein Verhältnis zum Akte der Wertung, sein Verhältnis zu sich selbst und sein Verhältnis zur Umgebung festgelegt. Es steht also ein Typus des taxierend Wertenden dem Typus des emphatisch Wertenden gegenüber.

Der Schwerpunkt des taxierend Wertenden liegt eigentlich nicht im Wertenden, sondern in Konventionen. Er verkörpert die Ansichten der Welt, der er sich verschrieben hat, und bekommt nur aus dem Anerkannten seinen Halt. Die innere Unsicherheit wird mit „das tut man“ oder „so etwas tut man nicht“ verkleidet. In seinem Besitzstreben drückt sich ein „kennzeichnender Zug ungeadelter Männlichkeit“aus.

Der Typus des emphatisch Wertenden bildet sich um einen Kern, der sich als Religiosität bezeichnen läßt, gleichviel auf welches Wertgebiet er gerichtet ist. Er geht auf das Leidenschaftliche, das nicht immer an religiöse Werte im herkömmlichen Verstande gebunden sein muß. Er ist — charakterologisch gesprochen — Idealist und trifft sich etwa mit dem „dämonischen Menschen“ Goethes.

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